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Vorsitzender setzt sich auf den Thron der Junggesellenschützen: Ringhoff ist König

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Von: Mechthild Wiesrecker

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Junggesellenschützenfest: Sebastian Ringhoff ist König der Hubertusschützen.
Neuer König: Sebastian Ringhoff setzte sich auf den Thron der Hubertusschützen. © Mechthild Wiesrecker

Der Vorsitzende des Junggesellenschützenvereins ist der neue König: Sebastian Ringhoff beendet damit eine dreijährige Regentschaft.

Drensteinfurt – Den Wunsch, König zu werden, hatte Sebastian Ringhoff schon lange. Am Samstag erfüllte sich der Vorsitzende der Junggesellenschützen seinen Traum. Mit Glück und Treffsicherheit setzte er sich am Samstagabend um 18.10 Uhr mit dem 380. Schuss gegen seinen Kontrahenten Björn Dahlmann durch. Zu seiner Königin ernannte der neue Regent seine Freundin Lea Schriever.

Es war ein spannender und fairer Kampf an der Stange. Als dann der Vogel fiel, war der Jubel unter den Schützen, die ihren Vorsitzenden hochleben ließen, groß. Dass sein Kontrahent Björn Dahlmann zu den ersten Gratulanten gehörte und ihm seinen Erfolg neidlos gönnte, war ein schönes Zeichen.

Dem Königsschuss vorausgegangen war der Kampf um die Insignien. Als Erstes fiel mit dem 91. Schuss das Zepter durch Sebastian Reinker, nur wenig später schoss Dustin Fögeling mit dem 102. Schuss den Apfel. Mario Overmann erbeutete mit dem 119. Schuss die Krone. Als Letztes brachte Dominik Bergs mit dem 135. Schuss das Fass zum Fall.

Viele Zuschauer auf dem Marktplatz

Begonnen hatte das Schützenfest bereits am Freitag mit dem traditionellen Hirschscheibenschießen und dem Verkauf der „St. Hubertus Feuerspieße“. Den Abend ließen die Schützen mit der Musik der FST Eventgroup feuchtfröhlich ausklingen.

Der Schützenfestsamstag startete mit dem Antreten der Schützen auf dem Marktplatz. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen und der Mittagssonne waren viele Zuschauer gekommen, um das Schauspiel zu erleben, das sie drei Jahre vermisst hatten. Spieß Stephan Grewe erinnerte daran, dass es eine solche Pause seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gegeben hatte.

Dann ging er prüfend durch die Reihen der Schützen und fand viele lobende und kritische Worte. Die Liegestütze für diverse Verfehlungen wurden von den Zuschauern begrüßt, besonders gut kam aber das Kräftemessen der Schützen per Tauziehen an. Begeistert feuerten die Anwesenden beide Mannschaften an, die trotz Hitze alles gaben. Hauptmann Carsten Hohmann und Spieß Stephan Grewe beglückwünschten sich gegenseitig zu ihrer fünfjährigen Amtszeit.

Musiker sorgen für gute Stimmung an der Vogelstange

Mit der musikalischen Begleitung durch den Spielmannszug Grün-Weiß und den Musikverein Ostbevern ging es weiter zur Alten Post, wo nach einer Trinkpause Oberst Florian Schlüter die Schützen und besonders die Musiker aus Ostbevern begrüßte, die seit 30 Jahren regelmäßig das Schützenfest der Junggesellen begleiten.

Nach dem Abholen des alten Königs Christopher Fels zogen Schützen und Musiker zum Kriegerehrenmal. Hier legten sie einen Kranz zu Ehren der gefallenen Kameraden nieder.

Im Laufe des Nachmittags füllte sich der Platz an der Vogelstange, für Stimmung sorgten die Musiker. Die Kinder tobten auf der Hüpfburg. Am Abend stand der erste Festball mit der „X.O. Band“ auf dem Programm.

Nach dem Frühschoppen am Sonntag fand am späten Nachmittag der Gala-Umzug mit dem neuen Hofstaat statt. Für den Festballabend hatten die Junggesellen die Partyband „Final Edition“ verpflichtet. Der große Zapfenstreich im Innenhof von Haus Steinfurt war ein stimmungsvoller Höhepunkt des Schützenfestwochenendes.

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