„Wasser marsch“ heißt es ab heute: Inklusions-Spielplatz „Feller Gärten“ ist offiziell eröffnet

Eingeweiht und ab Montag bespielbar: „Feller Gärten“ ist der erste Inklusionsspielplatz Drensteinfurts.
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Eingeweiht und ab Montag bespielbar: „Feller Gärten“ ist der erste Inklusionsspielplatz Drensteinfurts.

Nach langem Warten ist es endlich soweit: Auf dem Inklusions-Spielplatz „Feller Gärten“ kann endlich getobt werden.

Drensteinfurt – 2001 wurde der Spielplatz „Feller Gärten“ errichtet. 2015 kam der Vorschlag, den zentral gelegenen Platz zum Inklusionsspielplatz umzubauen. Jetzt eröffnete Bürgermeister Carsten Grawunder zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Josef Waldmann, mit den Planern, Nachbarn und Politikern den neuen Inklusionsspielplatz. Ab heute, Montag, 24.August steht der Platz der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Direkt auf den ersten Blick dominiert der am Donnerstagmorgen fertiggestellte große Wasserbereich. Er ist so konzipiert, dass nur mit mehreren Kindern tolle Ergebnisse erzielt werden können. „Inklusion war unser Auftrag“, erklärte Jugendpfleger Rüdiger Pieck. Die Idee war es, den Spielplatz so zu bauen, dass möglichst viele Sinne der Kinder angesprochen werden und dass Kinder mit und ohne Einschränkungen dort gemeinsam spielen können.

Spielen ohne Hindernisse

So ist ein Strang am Wasserspielbereich mit dem Rollstuhl befahrbar und kann im Sitzen bedient werden. Eine Liege-Schaukel, ein Karussell, in das ein Rollstuhl passt, ein Klangspiel sowie ein Röhrentelefon sind ebenso neu wie der Sinnespfad mit Effektscheiben und Zerrspiegel. Noch vom früheren Spielplatz geblieben sind das in den Boden eingelassene Trampolin und die Bänke.

Die beliebte Rutsche musste, da nicht inklusiv, abgebaut werden, sie findet jetzt auf dem Feuerwehrspielplatz Verwendung, die alte Schaukel wurde in Walstedde aufgebaut. „Wir setzen seit einiger Zeit bewusst auf Qualität, sodass die Geräte nach 15 Jahren noch so gut wie neu sind“, erklärt Pieck.

Wasserspiele mit Rinnen und Klappen

Bürgermeister Grawunder bedankte sich bei den Politikern für ihre Zustimmung, bei den Nachbarn für die Akzeptanz der Bauarbeiten, bei den Planern Thomas Brauckmann, Ralf Janz, Thomas Schlüter vom Bauhof, Meike Haverkamp, Rüdiger Pieck und Hannah Kluck vom Team des Kulturbahnhofs sowie dem Inklusionsbeauftragten Elmar Rosek.

„Der Wasserspielbereich ist toll geworden“, lobte Grawunder und verriet, dass erst am Donnerstagmorgen, 20.August der letzte Mörtel angebracht wurde. Das Wasser, das übrigens Trinkwasserqualität hat, wird von Hand gepumpt, fließt durch die gepflasterten Rinnen und kann mithilfe von Klappen in verschiedene Richtungen gelenkt werden.

Zentrale Lage und Schattenplätze

Josef Waldmann zeigte sich über den Standort mitten in der Stadt hocherfreut. „Ich bin sicher, hier finden kleine und große Kinder Spielmöglichkeiten, der Spielplatz ist eine Attraktion der Stadt“, resümierte er. Auch die Schattenplätze für die Eltern hob er lobend hervor.

Mit 2500 Euro hat die Firma Gelsenwasser den Bau des Wasserspielbereiches unterstützt. Im Winter, wenn Frost droht, werden die Leitungen abgeklemmt, im Sommer regelt eine Zeitschaltuhr die Nutzung.

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