Kinderbetreuung

In Drensteinfurt fehlen Kita-Plätze

Die Drensteinfurter Kita Hoppeditz befindet sich im Bau
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Eingerüstet: Die Bauarbeiten an der Kita Hoppeditz in Walstedde laufen – allerdings nicht schnell genug, findet die FDP.

Drensteinfurt – Der Bedarf an Kindergartenplätzen in der Stadt steigt an. Das geht aus einem Bericht der Verwaltung hervor, mit dem der Ausschuss für Familie, Jugend, Senioren und Soziales sich in seiner jüngsten Sitzung beschäftigte.

Dabei ging es nicht nur um den geplanten Neubau der sechsten Drensteinfurter Kindertagesstätte im Neubaugebiet Mondscheinweg (WA berichtete). Denn auch in Walstedde und Rinkerode steigt der Bedarf an Betreuungsplätzen, da die Ortsteile durch Neubaugebiete wachsen. In Rinkerode beispielsweise sei, so heißt es im Verwaltungsbericht, voraussichtlich ab dem Kindergartenjahr 2023/24 die Einrichtung einer weiteren Gruppe notwendig: „Auf Dauer werden auch in Rinkerode eine neue Kita und eine hierfür vorgesehene Fläche nötig.

Rinkerode: Sieben U3-Kinder ohne Platz
Aktuell sind allerdings die meisten Kinder in Rinkerode versorgt – nur sieben U3-Kinder haben keinen Kita-Platz, bei fünf von ihnen ist aber eine Betreuung ab Sommer noch nicht zwingend notwendig. Möglicherweise könnte auch eine weitere Tagespflegeperson zur Verfügung stehen – da allerdings noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, plant die Stadt nicht damit.

Drensteinfurt: Sechs Plätze für U1 fehlen
In Drensteinfurt fehlen Kindergartenplätze für sechs einjährige Kinder. Für fünf von ihnen besteht allerdings erst ab dem kommenden Jahr tatsächlich ein Betreuungsbedarf. Unabhängig davon wären für alle sechs Kinder Plätze in der Tagespflege frei.

Walstedde: Plätze für alle Kinder
In Walstedde gibt es derzeit Betreuungsplätze für alle Kinder, die für das neue Kindergartenjahr angemeldet sind: Die Kita St. Lambertus bietet dann eine geringe U2-Betreuung an, und die Stadt geht davon aus, dass die Kita Hoppeditz bis zum Herbst dieses Jahres fertig gestellt ist.

Dass die Kindertagesstätte Hoppeditz nicht pünktlich zum Beginn des Kindergartenjahres an den Start geht, kritisierte Sonja Berstermann-Kowalke, Fraktionsvorsitzende der FDP. „Ich kann nicht verstehen, warum da nicht Gas gegeben wurde“, sagte sie. Sie hoffe, dass die Stadt beim Bau der nächsten Kindertagesstätte vehementer auf die Einhaltung des Zeitplans bestehe.

Bürgermeister Carsten Grawunder gab zu bedenken, dass schnell erkennbar gewesen sei, dass die Arbeiten sich bis in den Herbst hinein ziehen würden. „Vom Grundsatz her ist es so, dass die Firmen randvolle Auftragsbücher haben. Einige Gewerke ziehen sich da länger hin als geplant“, sagte der Bürgermeister.

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