Bedarfsanalyse

Im Neubaugebiet Mondscheinweg soll sechste Kita für Drensteinfurt errichtet werden

Ein Container-Pavillon steht an einer Kindertagesstätte
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So könnte es bald wieder aussehen: Am Spielplatz Windmühlenweg könnte neben dem städtischen Pavillon ein zusätzliches Modulbauelement aufgebaut werden, in dem Kita-Kinder vorübergehend betreut werden.

Drensteinfurt – Die Stadt Drensteinfurt plant den Bau einer weiteren Kindertageseinrichtung und sucht dafür einen Träger. Errichtet werden soll die Kita mit wahrscheinlich vier Gruppen im neuen Baugebiet Mondscheinweg und voraussichtlich am 1. August 2023 an den Start gehen.

Darüber wird Fachbereichsleiter Gregor Stiefel die Mitglieder des Ausschusses für Familie, Jugend, Senioren und Soziales am Dienstag, 23. Februar, informieren. „Durch die aktuell entstehenden Neubaugebiete Blumenstraße (170 – 220 Wohneinheiten) sowie den ersten Bauabschnitt des Mondscheinweges (68 – 222 Wohneinheiten und fünf Mehrfamilienhäuser aus privater Vermarktung), das ab Mitte 2022 in der Baureife ist, besteht mindestens ab dem Kita-Jahr 2023/2024 ein hoher Mehrbedarf an Kinderbetreuungsplätzen in Drensteinfurt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Schon zum neuen Kindergartenjahr 2021/2022 gibt es einen ein Mehrbedarf an Kitaplätzen in Drensteinfurt. Das haben die Anmeldungen im November ergeben. 204 Anmeldungen liegen – Stand 5. Februar – vor. „Es können aber alle Kinder Kindergartenjahr versorgt werden“, betont Stiefel. Dafür wird ab dem 1. August der städtische Pavillon am Windmühlenweg wieder für eine zusätzliche Gruppe mit zehn bis zwölf Kindern genutzt. „Die Kita St. Marien hat sich erfreulicher Weise bereit erklärt, die Trägerschaft für diese zusätzlicher Gruppe zu übernehmen“, sagt Stiefel.

Gegebenenfalls müsste bis zur Fertigstellung der neuen Kita erneut ein zusätzliches Modulelement auf den Spielplatz am Pavillon aufgestellt werden, um zwischenzeitlich ein höheres Platzangebot zu schaffen. In diesem Fall wäre die Übernahme einer Trägerschaft noch vor dem Start des Kita-Jahres 2023/2024 möglich, heißt es in der Pressemitteilung. Für den Bau der dann sechsten Kita in Drensteinfurt steht eine kommunale Gemeindefläche im Baugebiet Mondscheinweg zur Verfügung. Die Stadt will, wie schon bei der Kita „Hoppeditz“ selbst als Bauherr auftreten und würde das Kita-Gebäude dann ab Sommer/Herbst 2023 an einen Träger vermieten.

Und der wird jetzt gesucht: Bis Sonntag, 21. März können sich Träger der Jugendhilfe bei der Stadt Drensteinfurt bewerben. Interessenten müssen eine schriftliche Stellungnahme zu mindestens folgenden Fragestellungen/Themen einreichen: - Wie ist das Konzept für die neue Einrichtung geplant? - Welche Referenzen können sie als Kita-Träger vorweisen? - Wie sollen die Trägeranteile und die Einrichtungskosten finanziert werden?

Im Anschluss an das Interessenbekundungsverfahren wird die Stadt bis zu vier geeignete Träger zur Sitzung des Ausschusses für Familien, Jugend, Senioren und Soziales am 27. April einladen, um dort eine Entscheidung zur Vergabe der Trägerschaft für die neue Kita zu treffen. Und dann soll es ziemlich schnell gehen: Ist die Entscheidung gefallen, wer den Zuschlag bekommt, soll sofort mit dem Entwurf für die neue Kita begonnen werden. Gregor Stiefel geht davon aus, dass für die Planung und Genehmigung gut ein Jahr eingeplant werden muss. Dann, so seine Hoffnung, könne, im Sommer 2022 mit dem Bau begonnen werden, sodass passend zum Kindergarten-Jahr 2023/2024 die ersten Kinder dort betreut werden können.

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