Kosten von 64 bis 800 Euro pro Tier

Neue Hundesteuer: Vergünstigungen für Sozialhilfeempfänger

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Die Hundesteuerpflicht beginnt mit dem ersten Monat, in dem das Tier aufgenommen wird.

Der neuen Hundesteuersatzung hat der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig bei einer Enthaltung (FDP) zugestimmt. Alle wichtigen Infos und Neuerungen haben wir hier zusammengefasst.

Drensteinfurt – Eine wesentliche Änderung betrifft Hunde, die aus einem Tierheim im Umkreis von 50 Kilometern aufgenommen werden. Für sie gilt eine zweijährige Befreiung von der Hundesteuer. Auch Sozialhilfeempfänger profitieren von der neuen Satzung. Die bisherige Steuerermäßigung auf Hundesteuer von 25 Prozent soll auf 50 Prozent erhöht werden.

Von der Steuer befreit sind Hunde, die eine zertifizierte Therapiehundeprüfung abgelegt haben und nachweislich für soziale und therapeutische Zwecke eingesetzt werden.

Nach Zustimmung des Rates, sollen die Änderungen rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten. Alle bis dahin bereits zugestellten Steuerbescheide werden korrigiert.

In der neuen Satzung wurde die Definition gefährlicher Rassen ebenfalls geändert, um sie an das Landeshundegesetz anzupassen. Damit ist sichergestellt, dass für zukünftig als gefährlich eingestufte Rassen automatisch der erhöhte Steuersatz angewendet wird.

Steuerpflicht beginnt mit erstem Monat

Die Steuerpflicht eines Hundes beginnt mit dem ersten Monat, in dem der Hund aufgenommen wird (bei Hunden, die im eigenen Haushalt geboren werden, zum ersten des Monats, in dem der Hund drei Monate alt geworden ist) und endet mit dem Tod des Hundes, wobei dieser durch eine Bescheinigung durch den Tierarzt nachzuweisen ist. Bei Abgabe des Hundes ist eine schriftliche Erklärung erforderlich.

Drensteinfurter zahlen für einen Hund jährlich 64 Euro. Zwei Hunde kosten je Hund 88 Euro und drei Hunde 108 Euro je Hund. Für einen als gefährlich eingestuften Hund müssen 400 Euro bezahlt werden. Bei zwei gefährlichen Hunden erhöht sich die Steuer auf 800 Euro je Hund.

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