Neue Regeln

Hoffnung auf Präsenzunterricht: Im Kreis liegt die Inzidenz weiter unter wichtiger Marke

Ein leeres Klassenzimmer ist in der Mittelschule an der Alfonsstraße zu sehen. Der bayerische Kultusminister rechnet mit Blick auf die bayerischen Schulen in der Corona-Pandemie nicht mit einer baldigen Rückkehr zur Normalität.
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Der Anblick eines leeren Klassenzimmers ist in Zeiten der Corona-Pandemie leider keine Seltenheit. Der Kreis Warendorf hofft nun auf eine baldige Rückkehr zur Normalität.

Die Hoffnung wird von Tag zu Tag größer: Sofern die Infektionszahlen im Kreis Warendorf weiterhin sinken und die Sieben-Tages-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Wert von 165 liegt, könnten Schulen ab Montag, 10. Mai, in den Wechselunterricht zurückkehren.

Kreis Warendorf – Seit Donnerstag, 29, April, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis wieder unter 165, aktuell beträgt sie 131,4. Voraussetzung für eine Öffnung der Schulen für den Wechselunterricht ist, dass der Inzidenzwert an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 165 liegt.

Ab diesem Wert gilt in der Bundes-Notbremse die Pflicht zum Distanzunterricht. Der 1. Mai (Feiertag) und der 2. Mai (Sonntag) zählen nicht mit. Entscheidend sei vielmehr, dass der Wert auch noch am 4. und 5. Mai unter 165 liegt, schreibt der Kreis Warendorf in einer Pressemitteilung.

Dort heißt es weiter: „Wenn das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit per Allgemeinverfügung festlegt, dass die Schulschließungen im Kreis Warendorf aufgehoben sind, kann nach der Corona-Betreuungsverordnung mit dem Wechselunterricht am darauffolgenden Montag, das heißt voraussichtlich am 10. Mai, wieder begonnen werden.“

Neue Regeln für Geimpfte und Genesene

Seit Montag, 3. Mai, gelten in NRW zudem neue Regelungen für Menschen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurden oder bereits eine Infektion überwunden haben. „Ab sofort werden diese Personen negativ getesteten Menschen in bestimmten Bereichen gleichgestellt“, erläutert Gesundheitsdezernentin Brigitte Klausmeier.

„Beim Besuch von Einzelhandelsgeschäften, Besuchen von Zoos oder Botanischen Gärten, bei den zulässigen körpernahen Dienstleistungen, der Testpflicht in Schulen oder bei der Einreisequarantäne müssen sie nun keinen zusätzlichen negativen Corona-Test mehr nachweisen.“

Hintergrund dieser Landesregelung ist, dass von geimpften Menschen keine größere Gefahr ausgeht als von negativ getesteten Menschen. Wo also der Zugang zu Einrichtungen oder die Wahrnehmung von Angeboten für negativ getestete Menschen erlaubt ist, gilt dies auch für Geimpfte und Genesene.

Nachweis für Erleichterungen nötig

Dazu müssen sie aber die Genesung oder die vollständige Impfung belegen können. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • der Eintrag im Impfpass, dass die Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt,
  • ein positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt,
  • oder der Nachweis eines positiven Testergebnisses in Verbindung mit dem Nachweis einer mindestens 14 Tage zurückliegenden Erstimpfung.


Wer als Geimpfter oder Genesener aus einem Risiko- und Hochinzidenzgebiet (nicht aber aus einem Virusvarianten-Gebiet) zurückkehrt, braucht ab sofort keinen zusätzlichen Test mehr, um die Einreisequarantäne zu vermeiden. „Aber auch hier ist ein Nachweis verpflichtend“, hält Brigitte Klausmeier fest.

Nicht betroffen von den neuen Regelungen sind die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Sie gelten für Geimpfte oder Genesene weiterhin wie für alle anderen Personen. Auch beim Besuch von Alten- und Pflegeheimen ist weiterhin ein Test erforderlich. - WA

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