Hirsch im Kreisverkehr in Drensteinfurt als Willkommensgruß

Die Mitglieder des Heimatvereins Drensteinfurt haben einen Hirsch auf einer Verkehrsinsel aufgestellt.
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Die Mitglieder des Heimatvereins Drensteinfurt haben einen 2,50 Meter großen Hirsch auf der Verkehrsinsel im Kreisverkehr Ahlener Weg/Sendenhorster Straße aufgestellt.

Drensteinfurt – Den 30. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung hatte der Heimatverein Drensteinfurt gewählt, um am Samstag den 2,50 Meter großen Hirsch aus dem Wappen der Stadt Drensteinfurt feierlich zu enthüllen. Auf der Verkehrsinsel im Kreisverkehr Ahlener Weg/Sendenhorster Straße heißt die stählerne Hirschskulptur Vorbeifahrende nun willkommen.

Bevor der 1,5 Tonnen schwere Stahlhirsch mit seiner gersteten Oberfläche enthüllt wurde, erinnerte Franz-Josef Naber, Vorsitzender des Heimatvereins, noch einmal an die einzelnen Stationen – beginnend mit der ersten Idee 2009 bis zur fertigen Skulptur. Die Finanzierung des 7 500 Euro teuren Projektes erfolgte zu 80 Prozent über das Förderprogramm „8 plus Vital NRW“, die fehlenden 20 Prozent stammen aus der Kasse des Heimatvereins.

„Ich freue mich über das große Engagement des Heimatvereins und das wunderschöne Ergebnis,“ würdigte Bürgermeister Carsten Grawunder das Engagement des Heimatvereins und ging kurz auf den Tag der „Deutschen Einheit“ ein. Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer informierte über den Hirsch in der Historie der Stadt: Der aufrechte Hirsch, wie man ihn kennt, befinde sich erst seit 1976 im Stadtwappen. Sein Ursprung liegt im Jahr 1674. Aus diesem Jahr stammt das früheste bekannte Dokument mit Hirschsiegel. Doch nicht immer war ein Hirsch im Siegel, auch Fuchs-, Reh- und Hasenköpfe und sogar der Anfangsbuchstabe eines Richters zierten seit 1498 die Siegel.

Kreisverkehr in Drensteinfurt hat jetzt einen Hirsch

Kreisverkehr in Drensteinfurt hat jetzt einen Hirsch

Kreisverkehr Mondscheinweg erhält ebenfalls einen Hirsch

Mit einer Tonaufnahme eines röhrenden Hirsches eröffnete Holger Martsch dann die Enthüllung der Skulptur, die von den zahlreichen Zuschauern verfolgt wurde. Der Hirsch im Kreisverkehr Ahlener Straße wird übrigens nicht alleine bleiben. Bei der Herstellung entstanden eine Positiv- und eine Negativform. Die Negativform wird demnächst im neu entstehenden Kreisverkehr am Mondscheinweg einen ebenso geeigneten Standplatz bekommen.

Beim Heimatverein gilt: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt. In Planung ist die Errichtung einer Fahrradreparaturstation auf dem Marktplatz sowie die Pflanzung des Baums des Jahres am Alten Friedhof. Einen Termin können sich die Drensteinfurter schon mal vormerken: Am 17. April 2021 möchte der Heimatverein einen Schnadestein in der Rieth an der Grenze zu Herbern aufstellen.

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