Mobile Messanlage

„Gulaschkanone“ gegen Raser: Zweiter mobiler Blitzer soll für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen

Freuen sich über mehr Sicherheit auf den Straßen im Kreis Warendorf (von links): Dominik Freise (Sachgebiet Verkehrssicherung), Ralf Holtstiege (Ordnungsamtsleiter), Petra Schreier (Ordnungsdezernentin), Landrat Dr. Olaf Gericke und Dagmar Artmeier (Leiterin Führungsstelle Verkehr).
+
Freuen sich über mehr Sicherheit auf den Straßen im Kreis Warendorf (von links): Dominik Freise (Sachgebiet Verkehrssicherung), Ralf Holtstiege (Ordnungsamtsleiter), Petra Schreier (Ordnungsdezernentin), Landrat Dr. Olaf Gericke und Dagmar Artmeier (Leiterin Führungsstelle Verkehr).

„Gulaschkanone“ – so wird die halbstationäre Anlage zur Geschwindigkeitsüberwachung scherzhaft genannt. Nach den positiven Erfahrungen hat der Kreis Warendorf nun eine zweite Semi-Station angeschafft.

Kreis Warendorf – Auch hierbei handelt es sich um eine sicher in einem speziellen, absenkbaren Fahrzeuganhänger untergebrachte Lasermessanlage vom Hersteller Jenoptik Robot, die bis zu 14 Tage am Stück autonom an einem Standort eingesetzt werden kann. Der Kreis Warendorf hatte Anfang dieses Jahres bereits seinen Blitzer-Fuhrpark um ein spannendes neues Element erweitert.

Die Semi-Station verbinde die Vorteile einer stationären Anlage, die rund um die Uhr in Betrieb ist, mit denen einer flexibel einsetzbaren mobilen Anlage, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie benötige keinen dauerhaften Personaleinsatz und könne via Fernübertragung vom Kreishaus aus überprüft werden.

Blitzer für mehr Sicherheit an Unfallhäufungsstellen

Insbesondere an unfallträchtigen Stellen oder in Bereichen mit sehr deutlichen Überschreitungen trage die Station durch den Einsatz rund um die Uhr dazu bei, das Geschwindigkeitsniveau zu senken und Unfallgefahren zu mindern.

„Zu hohe Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen auf unseren Straßen. Um die Sicherheit an Gefahrenstellen zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden, sind Geschwindigkeitskontrollen unumgänglich.“ Das betont Landrat und Polizeichef Dr. Olaf Gericke nachdrücklich.

Dort könnte der Bliter bald stehen

„Die Semi-Station eignet sich besonders für inner- und außerörtliche Schwerpunktmessungen, intensivere Messungen an Unfallhäufungsstellen und Gefahrenpunkten“, erläutern Polizeihauptkommissarin Dagmar Artmeier, Leiterin der Führungsstelle Verkehr, und Lena Schröder, Teamleiterin des Sachgebiets Straßenverkehr beim Kreis.

Nicht jeder freut sich über Blitzer. Ein Autofahrer in Drensteinfurt machte erst kürzlich auf sich aufmerksam. Er wurde geblitzt, stoppte und stapfte wütend zurück zur mobilen Radarfalle an der B58. Dort vergriff er sich an der Radarfalle. Nun drohen ihm rechtliche Konsequenzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare