400 Besucher beim Weihnachtssingen des Chors ConTAKT

Die rund 60 Sänger des Chor conTAKT zogen das Publikum bei ihrem Konzert am Sonntagabend in ihren Bann.

DRENSTEINFURT - In Zeiten von Krieg und Terror sehnen sich die Menschen in besonderer Weise nach Frieden. So verwunderte es nicht, dass die St.-Regina-Kirche am Sonntag aus allen Nähten platzte. Das traditionelle Weihnachtssingen des Chor conTAKT lockte rund 400 Besucher ins Gotteshaus.

Von Mechthild Wiesrecker

„Es ist beeindruckend, dass so viele heute Abend gekommen sind. Musik erleben als Zeichen für den Frieden, zum Ende der Weihnachtszeit“, sagte Pastoralreferentin Mechthild Döbbe in ihrer Ansprache. Gleichzeitig betonte sie die Verbundenheit mit den Millionen Teilnehmern des zur gleichen Zeit in Paris stattfindenden Solidaritätsmarsches als Zeichen für Freiheit und Toleranz.

Unter dem Motto „Himmels Botschafter“ präsentierten die rund 60 Sänger eine bunte Palette neuer geistlicher Lieder. Mit Freude und Begeisterung sangen sie vom Frieden, dem Wirken der Engel auch in unserer Zeit und vom Kind in der Krippe, das zum Retter wird.

Mit seinen klaren und zugleich kräftigen Stimmen sang sich der Chor in die Herzen der Zuhörer. So schaffte er überzeugend, die göttliche Botschaft, die für jeden Menschen gilt: „Friede soll auf Erden werden“ weiterzugeben.

Unterstützung fanden die Sänger durch die Instrumentalisten Miriam Kaduk (Klavier), Heiner Eckervogt (E-Bass), Alfred und David Hahne (Gitarre), Astrid Flöter (Querflöte), Konrad Blanke (Cajón), Heide Kraft (Kontrabass) und Simon Gassmöller (Trompete). Durch die musikalische Begleitung und durch einzelne Soloeinlagen bereicherten sie das Programm.

In meditativen Texten vorgetragen von einigen Sängerinnen ging es um die Geschichte von Maria und Josef, um Segen und Frieden. Der Altarraum der St.-Regina-Kirche mit seinem bunten Farbwechsel schaffte eine warme Atmosphäre. Einige Lieder wie „The first Noel“ wurden in englischer Sprache gesungen. Bei „Engel auf den Feldern singen“ forderte Chorleiterin Ursula Blanke das Publikum zum Mitsingen auf. Lieder wie: „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ und „Herr du bist die Hoffnung“ bewegten die Zuhörer.

Am Ende gab es tosenden Applaus und stehende Ovationen für Sänger und Instrumentalisten sowie die Chorleiterin selbst. „Heute Abend wart ihr durch euren wunderbaren Gesang Engel für uns“, bedankte sich Mechthild Döbbe zum Schluss. Ein Teil des Erlöses der Türkollekte kommt der Arbeit des Deutsch-ausländischen Freundeskreises (DAF) zugute. „Wie Maria und Josef sind auch heute Menschen auf der Flucht“, erinnerte Ursula Blanke. Menschen unter uns nähmen sich der Asylsuchenden an. Die Helfer des DAF seien Engel, die auf der Erde wirken, so die Chorleiterin.

Mit dem schwungvoll gesungenen „Go tell it on the Mountains“ zog der Chor das Publikum noch einmal in seinen Bann und beendete das eineinhalbstündige Konzert. in der St.-Regina-Kirche.

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