Barrierefreie Bahnhöfe schon bald in Drensteinfurt und Umgebung?

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Ortstermin am Bahnhof: Heinz Töns (von links), Christoph Britten, Carsten Grawunder, Reinhold Sendker, Michael Geukler und Werner Lübberink sprachen über die für einen barriefreien Zugang benötigten Bahnsteigerhöhungen in Drensteinfurt, Mersch und Rinkerode.

Drensteinfurt – Ohne eine Erhöhung der Bahnsteige an allen drei Bahnhöfen in Drensteinfurt, Mersch und Rinkerode wird es nicht gehen, wenn allen Bürgern ein barrierefreier Zugang zu den Zügen ermöglicht werden soll. Darüber sind sich alle Partien im Rat und die Stadtverwaltung einig.

Dies auch in absehbarer Zeit umzusetzen, war das Ziel eines Gesprächs mit einem Vertreter der Bahn, das auf Vermittlung des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker zustande kam. Über die Inhalte hat Grawunder bereits in der jüngsten Ratssitzung Mitte Dezember berichtet. Jetzt schickte die Stadtverwaltung noch eine ergänzende Pressemitteilung.

Demnach seien die Planungsverzögerungen zur Bahnsteigerhöhung das Hauptthema des Gesprächs von Sendker und Grawunder mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink, sowie dem Geschäftsführer des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM), Michael Geuckler, am Bahnhof Drensteinfurt gewesen.

„Die Stadt Drensteinfurt wünscht den Abschluss einer Planungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn AG, welche die Unterstützung der Planungsarbeiten durch den Konzern zusichert“, hatte Grawunder deutlich gemacht. Dadurch solle die Zusammenarbeit erleichtert und verlässlicher werden.

Sichtlich zufrieden äußerte sich Bürgermeister Carsten Grawunder nach dem Gespräch. „Wir konnten Herrn Lübberink von der Notwendigkeit der erforderlichen Maßnahme überzeugen. Dieser hat der Stadt Drensteinfurt seine Unterstützung im weiteren Prozess in Aussicht gestellt.“

Um den Ausbau zu beschleunigen, hatte die Stadt Drensteinfurt mit erheblicher finanzieller Unterstützung des zuständigen Zweckverbandes bereits im vergangenen Jahr ein Ingenieurbüro aus Ostwestfalen mit den ersten Planungsleistungen für die Anhebung der Bahnsteige auf den drei Bahnhöfen in Drensteinfurt, Mersch und Rinkerode beauftragt.

Das Ziel der Bahnsteiganhebung ist es, allen Menschen durch den höhengleichen Einstieg in die Züge die Nutzung der Bahn zu ermöglichen. Dass sich die Stadtverwaltung bei diesem Ziel „auf die volle Unterstützung des Stadtrates berufen kann“, freut Grawunder.

Genauso, dass ihm nun auch Lübberink als NRW-Konzernbevollmächtigter der Bahn ebenfalls die Unterstützung zugesagt hat. Jetzt gelte es nachzufassen, ob damit die Planungen vorankommen.

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