Umbau verzögert sich nur

Bauamtsleiter äußert sich zu Gerüchten um das "Hotel zur Post"

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Beim Umbau des ehemaligen „Hotels zur Post“ sind statische Probleme aufgetreten, für die es aber eine Lösung gebe, sagt der Bauamtschef Christoph Britten. Die Marga-Kamphus-Stiftung habe keinesfalls das Objekt an die Stadt zurückgegeben, wie es gerüchteweise in Stewwert hieß.

Drensteinfurt - Die derzeit in der Stadt grassierenden Gerüchte, die Marga-Kamphus-Stiftung hätte das Objekt „Hotel zur Post“ aufgrund unlösbarer statischer Probleme an die Stadt zurückgegeben, entbehren jeglicher Grundlage. Das erklärte Bauamtsleiter Christoph Britten in der Sitzung des Bauausschusses.

In dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude soll eine ambulante Tagespflege für zwölf Plätze entstehen. Richtig sei, dass es zu deutlichen Verzögerungen gekommen sei. Diese seien dem Umstand geschuldet, dass am Gebäude seit einer Bombardierung im Krieg Teile des Giebels und die Traufgängerseite fehlten. 

„Für die Probleme mit der Statik gibt es aber eine technische Lösung“, versicherte Britten. Auch die Arbeiten am Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Hotel Rodeo gehen weiter. Jedoch ist es auch hier, aufgrund des Anstiegs des Grundwassers in Verbindung mit der Tiefgarage, zu erheblichen Verzögerungen gekommen. 

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Im ehemaligen Rodeo sollen im Untergeschoss unter anderem eine Apotheke und eine Physiotherapiepraxis Platz finden. Im Obergeschoss und im Staffelgeschoss sollen insgesamt zehn Wohnungen entstehen.

Bereits im April 2018 berichtete WA.de über die Verzögerungen beim Bau. Zuerst war es die bekannte neunmonatige Wartezeit, ehe der Bauantrag für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude erteilt wurde. Dann kam der Winter und dazu der LWL, mit dem jede bauliche Maßnahme abgestimmt werden muss. Eine der ersten Auflagen war es, den Klinker zu entfernen, um das Fachwerk freizulegen. Der alte Klinker sah zwar gut aus, doch es zeigten sich plötzlich Probleme, von denen man nichts geahnt hatte.


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