Humorvoller Neujahrsempfang

SVD-Vorsitzender Werner Schmidt sprach gestern im Amigos vom „sportlich erfolgreichsten Jahr in der Vereinsgeschichte“.

DRENSTEINFURT ▪ Humorvoll ging es beim Neujahrsempfang des Sportvereins Drensteinfurt (SVD) zu. Das lag insbesondere an einem Gast: Martina Gorden. Die Ahlenerin unterhielt die rund 60 Gäste im Saal des Hotel-Restaurants Amigos in ihrer Rolle als Hildegard Brömmelstrote mit bissigen Kommentaren, pointenreichen Einlagen und einer facettenreichen Mimik. Neben der traditionellen Unterhaltung gab es lockere Gespräche, einen Rückblick und Neuigkeiten.

SVD-Vorsitzender Werner Schmidt hieß die Sponsoren, Förderer und Freunde des Vereins ebenso willkommen wie seine Vorstandskollegen, Stewwerts Ortsvorsteher Josef Waldmann und Politiker der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen. „Ihr vielfältiges Engagement hat zu der insgesamt positiven Vereinsentwicklung maßgeblich beigetragen“, so Schmidt. 2012 sei das „sportlich erfolgreichste Jahr in der 102-jährigen Vereinsgeschichte“ gewesen. Der Grund dafür: Die erste Seniorenmannschaft war am 17. Juni in die Bezirksliga aufgestiegen. Schmidt ließ die „spannende, teilweise dramatische Rückrunde“ kurz Revue passieren, richtete aber gleichzeitig einen Appell an die Fußballer: „Wir erwarten Leistungsbereitschaft, um unsere sportlichen Ziele zu erreichen.“

Für dieses Jahr kündigte der Vorstandschef den 3. Sommerbiathlon des SVD und ein Vereinsfest an. Genaue Termine stehen noch nicht fest. Eine Bitte richtete Werner Schmidt an Politik und Verwaltung: Der Kunstrasenplatz im Erlfeld ist schon 13 Jahre alt, der Belag sei nicht mehr zeitgemäß. „Es besteht Handlungsbedarf. Heute ist der Zeitpunkt, diesen Wunsch zu äußern“, sagte Schmidt. Er äußerte zudem ein wenig Kritik: „Die Vereinszuschüsse sind deutlich zu wenig.“

Hildegard Brömmelstrote, die Frau mit dem Mut zur Unattraktivität, war zum zweiten Mal Gast beim SVD-Neujahrsempfang. Die Alleinunterhalterin mit gestrickter Trachtenweste, Dutt auf dem Kopf und Hornbrille auf der Nase stellte sich als „dicke Freundin von unserm Werner“ vor, den sie vor 14 Tagen in einem Discounter kennengelernt habe. Sie erinnerte an die „Ekstase im Erlfeld“ beim Aufstieg der Fußballer, bezeichnete Trainer Ivo Kolobaric als „bunten Hund“ und machte sich darüber lustig, dass Obmann Uwe Heinsch sogar vom Zugucken eine Zerrung bekommt. ▪ mak

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