Pfadfinder: Wohn-Gemeinschaft auf Zeit

Weil die den ganzen Tag unterwegs waren, kochten und aßen die WG-Bewohner abends gemeinsam.
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Weil die den ganzen Tag unterwegs waren, kochten und aßen die WG-Bewohner abends gemeinsam.

DRENSTEINFURT - Fünf Drensteinfurter Pfadfinder und ihre Gruppenleiter zogen in der vergangenen Woche in das Pfadfinderhaus am Eickendorfer Weg. Einkaufen, Kochen, Abwaschen und auch ein wenig Putzen - das erledigten die 16- bis 18-jährigen WG-Bewohner, die sonst alle noch zu Hause wohnen, eine Woche lang vollkommen selbstständig.

In dieser Wohngemeinschaft auf Zeit ging es besonders um die Vereinbarkeit des Alltags mit dem Zusammensein in der Gruppe.

„Wichtig für uns war dabei die gegenseitige Rücksichtnahme und die Organisation des Alltags“, erläuterte Gruppenleiter Sebastian Niester. „Das Zusammenleben und die Gemeinsamkeit waren das Ziel“, fügte Gruppenleiter Guido Lenz hinzu. Pfadfinderaktionen müssten nicht immer einen Event-Charakter haben. Vorbild für die diesjährige „Rover-WG“ war eine Aktion aus dem vergangenen Jahr, bei der die Gruppe der 16- bis 20-jährigen „Rover“ ebenfalls für eine Woche in das Haus gezogen war.

Geschlafen wurde in einem gemeinsamen Schlafraum. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging jeder seinem gewohnten Alltag nach.

Während die Gruppenleiter zur Arbeit fuhren, ging es für die Gruppenmitglieder zur Schule oder nachmittags auch zum Sport. Statt eines gemeinsamen Mittagessens wurde daher abends zusammen gekocht. Danach ließen die Teilnehmer den Tag beim Kartenspielen oder beim gemütlichen Beisammensitzen ausklingen.

Dass die Aktion keine negativen Einflüsse auf die Schule hatte, stellte Jan Hendrik Pohlmann fest: „Man hat insgesamt mehr und ausführlicher seine Hausaufgaben erledigt. Das mag an der Abwesenheit von TV und Internet gelegen haben.“

Das Fazit der teilnehmenden WG-Bewohner fiel insgesamt positiv aus. „Die Woche war durchaus wiederholungsfähig. Ich könnte jetzt locker noch eine Woche dranhängen“, meinte der 17-jährige Simon. Und Johannes Drubel ergänzte: „Es hat alles funktioniert, niemand musste aufgefordert werden irgendetwas zu machen - das ging alles wie von selbst.“ Aber dennoch: „Alles in allem freue ich mich aber jetzt doch wieder auf mein richtiges Zuhause.“ - da

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