Die Freiwillige Feuerwehr zieht Bilanz: 186 Alarmierungen in 2017

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Zahlreiche Feuerwehrleute wurden bei der Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr Drensteinfurt geehrt.

Drensteinfurt - Zu 186 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen. 53 Feuerwehrangehörige, dazu der Bürgermeister und Laura Scholz vom Ordnungsamt waren am Samstagabend zur Generalversammlung im Feuerwehrgerätehaus erschienen. Seit 2017 hat sich die Aktive Wehr vergrößert.

Insgesamt waren die Aktiven 2175 Stunden zum Wohl der Allgemeinheit unterwegs. „Es ist ein besonderes Ehrenamt“, resümierte Bürgermeister Carsten Grawunder. Sich selber in Gefahr zu bringen, um anderen zu helfen, sei alles andere als selbstverständlich. Löschzugführer Jörg Kronshage berichtete mithilfe einer Powerpoint-Präsentation ausführlich über die Mitgliederzahlen und die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. 

186 Einsätze, davon 20 in Walstedde und 14 in Rinkerode, leisteten die 83 aktiven Kameraden im vergangenen Jahr. „Das bedeutet jeden zweiten Tag einen Einsatz“, stellte der Bürgermeister fest. 109 der Einsätze dienten der technischen Hilfe, dazu gehören unter anderem Verkehrsunfälle, Sturmeinsätze, Hochwasser oder Ölschäden. 39 Mal wurde die Feuerwehr zu einem Brand gerufen, 35 Mal leistete die First Responder-Einheit Erste Hilfe, zweimal rückte die Fernmeldeeinheit aus und eine Brandsicherheitswache wurde gehalten. 

Noch einmal rief der Löschzugführer die spektakulärsten Einsätze in Erinnerung. So den Kaminbrand in der Bahnhofstraße, den umgestürzten Bagger an der Wersebrücke, bei dem einige Kameraden bis zu sechseinhalb Stunden vor Ort waren, den Industriebrand bei DTS, bei dem „das Schlimmste“ verhindert worden sei, sowie den Verkehrsunfall auf der B 58, bei dem drei Rettungskräfte aufgrund eines auf untypische Weise ausgelösten Airbags verletzt wurden. 

Für die Jugendfeuerwehr verlas Lars Benda den Jahresbericht der aktuell 18 Mitglieder. An 33 Terminen leisteten die Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren insgesamt 258 Stunden Dienst. Die durchschnittliche Übungsabendbeteiligung lag bei 75 Prozent, was Jörg Kronshage mit den Worten kommentierte: „Da sind wir schon etwas neidisch drauf.“ 

Dank vom Bürgermeister 

„Sie sind immer einsatzbereit, sogar nachts mit dem Pieper am Bett“, lobte Bürgermeister Carsten Grawunder in seiner Ansprache die Aktiven. Dafür könne er nur Danke sagen und als Vertreter der Stadt durch Bereitstellung der Gelder für Ausrüstung und Ausbildung die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Dann hob er die First Responder hervor, die mit 35 Einsätzen ihre Notwendigkeit unter Beweis gestellt hätten. 

Zukünftig werden, soweit noch nicht geschehen, alle strategisch wichtigen Gebäude mit Notstromaggregaten ausgestattet, informierte Grawunder. Dies sei wichtig, auch wenn man in scheinbar ruhigen Zeiten lebe. Angeschafft werden 2018 ein Mannschaftstransportwagen mit Lagerung der First Responder-Ausrüstung sowie ein Tanklöschfahrzeug (TLF) 4000. 

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