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Feierlicher Umzug in die neue Feuerwehrwache

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Im Konvoi mit Blaulicht und Sirene machten sich die Einsatzfahrzeuge auf den Weg zu ihrer neuen Unterkunft.

Drensteinfurt - „Die Feuerwehrwache an der Sendenhorster Straße ist Geschichte“, verkündete Mike Engels, Leiter der Feuerwehr Drensteinfurt am Samstagnachmittag.

Dann machten sich die Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Alarm im Konvoi auf zu ihrem neuen Domizil an der Konrad-Adenauer-Straße. Das Gerätehaus, das seit 1966 die Löschfahrzeuge beherbergte, schloss seine Pforten.

Nachdem die Feuerwehrwache leergeräumt war, holten die Kameraden zum letzten Mal ihre Jacken, Stiefel und Helme aus der alten Wache und verstauten sie in den Fahrzeugen. „Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, erklärte Hauptbrandmeister André Schulze Forsthövel.

Schließlich habe die Feuerwache, die mittlerweile in die Jahre gekommen sei, jahrelang gute Dienste geleistet. Jetzt erwarte die Mannschaft ein modernes Gebäude auf neuestem Stand der Technik, dies sei ein großer Motivationsfaktor für alle.

Frank Kronshage, Sprecher der Drensteinfurter Feuerwehr, lobte besonders die zehn Kameraden, die seit eineinhalb Jahren jeden Montag den Umzug vorbereitet haben.

Gespannt auf das Neue, aber dennoch mit Wehmut schraubte Willi Mussenbrock sein Namensschild von der Stelle an seinem Haken, an der er es am 31. Dezember 1985 selber angeschraubt hatte.

Umzug der Feuerwehr

Bürgermeister Carsten Grawunder bedankte sich bei allen Anwesenden für die geleistete Arbeit. Damit die Drensteinfurter Bevölkerung an dem großen Ereignis teilnehmen konnte, ließen es sich die Feuerwehrleute nicht nehmen, mit der Zustimmung des Bürgermeisters mit „Musik und Licht“ auf den Umzug aufmerksam zu machen und gleichsam so ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.

An der neuen Wache erwartete bereits eine große Schar Schaulustiger die Ankunft des Konvois. Mit „Tatü Tata“ fuhren die Fahrzeuge der Reihe nach in das neue Gerätehaus hinein.

Bürgermeister Grawunder betonte: „Das ist ein großer Moment für die Stadt Drensteinfurt, aber auch für mich persönlich. Den Umzug in eine neue Feuerwehrwache erlebt man bestimmt nur einmal in seinem Leben.“ Nach zwei Jahren Planung und Bauzeit sei das 2,5 Millionen Euro teure Projekt fertiggestellt.

Mike Engels erinnerte and viele Stunden Arbeit, die seitens der Kameraden geleistet wurden, aber auch an die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „Wir können die Stunden gar nicht dokumentieren“, sinnierte er. Im neuen Gebäude gebe es endlich genug Raum für die 73 Mann starke Mannschaft und die 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Bisher hätten sich die Feuerwehrleute zwischen den Fahrzeugen umgezogen, was ein hohes Gefahrenpotenzial dargestellt hätte. Auch der Schulungsraum sei so klein gewesen, dass manches Mal Kameraden im Flur sitzen mussten.

Auch wenn noch Kleinigkeiten fehlten und einiges eingeräumt werden müsse, sei die neue Wache ab sofort einsatzfähig.

Im Februar wird es dann eine offizielle Einweihungsfeier geben. Am 23. April darf die Bevölkerung am Tag der offenen Tür das neue Gerätehaus unter die Lupe nehmen. Genaue Informationen zu beiden Terminen werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

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