67 Menschenleben gerettet - die freiwillige Feuerwehr Drensteinfurt

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Stolz präsentieren Bürgermeister Carsten Grawunder (von links), Frank Kronshage, Jörg Kronshage, Mike Engels, Philippe Thouret, Pfarrer Jörg Schlummer, Siegfried Hötger, Johannes Albers, Tobias Schlamann, Bernd Wimber und Dirk Wesseler das neue Fahrzeug.

Drensteinfurt – 108 Mitglieder retteten am häufigsten am Dienstag, Freitag und Samstag Menschenleben - insgesamt 67: Fakten, Zahlen, Ehrungen und die Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeugs TLF 4000 bestimmten am Samstagabend die Generalversammlung des Löschzugs 1 der Freiwilligen Feuerwehr Drensteinfurt.

Löschzugführer Jörg Kronshage gab einen ausführlichen Überblick über die aktuellen Zahlen des Löschzugs 1.239 Einsätze leisteten die Kameraden im Jahr 2018. Damit fuhren sie 53 Einsätze mehr als 2017 in Drensteinfurt und Umgebung. Insgesamt leisteten sie 2.320 Einsatzstunden und retteten dabei 67 Menschen. Unter den Einsätzen waren 151 Hilfeleistungen, darunter auch die 41 Sturmeinsätze zu Beginn des Jahres 2018, 47 Brandeinsätze und 41 First Responder-Einsätze.

Statistisch waren der Dienstag und ausnahmsweise auch der Freitag und Samstag die einsatzstärksten Wochentage. 70 Prozent der Einsätze fanden tagsüber statt. Also genau dann, so resümierte Jörg Kronshage, wenn das Personal besonders schwer zu bekommen ist.

Derzeit gehören 108 Mitglieder dem Löschzug 1 an. Davon zählen 76 (plus zwei Beurlaubungen) zur aktiven Wehr, fünf zur Unterstützungsabteilung, zehn zur Ehrenabteilung und 15 zur Jugendfeuerwehr.

Zur neu gegründeten Unterstützungsabteilung gehören Ralf Bünningmann (Löschzugverwaltung), Nils Beyer (Getränkebevorratung), Sandra Matthias (First Responder-Notärztin), Eckhard Hirsch (psycho-soziale Unterstützung ) und Olaf Salomon (Ärztlicher Fachberater).

Löschzugführer Jörg Kronshage blickte auf das vergangene Einsatzjahr zurück.

Kurz rief der Löschzugführer noch einmal die spektakulärsten Ereignisse in Erinnerung. Dazu gehörten die 28 Einsätze rund um Orkantief Friederike, der Unfall des Gefahrenguttransporters auf der B 58 im Februar und der Dachstuhlbrand in der Riether Straße im März. Auch die Bereitstellung der Feuerwache für mehr als 30 Fahrzeuge und 120 Kräfte für den Brandeinsatz in Bönen im Juni zählte zu den besonderen Ereignissen.

Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze erhielten Tobias Schlamann und Philippe Thouret. Für 35 Jahre Dienst in der Feuerwehr geehrt wurden Johannes Albers, Eckhard Hirsch, Siegfried Hötger, Dirk Wesseler und Bernd Wimber.

Daniel Bock informierte über die First Responder, die derzeit 21 Mitglieder zählen. Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr berichtete Deike Ackermann. „Insgesamt leisteten die Jugendlichen zusammen 4.644 Stunden Dienst.“

Die steigende Zahl der Einsätze rechtfertige die Notwendigkeit der Feuerwehr, die gute Ausstattung und Fahrzeuge, die technisch auf dem neuesten Stand sind. Mike Engels, Leiter der Feuerwehr, bedankte sich bei allen Kameraden und Helfern, vor allem der Arbeitsgruppe rund um den TLF 4000, aber auch bei den politischen Vertretern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit der Einweihung durch Pfarrer Jörg Schlummer wurde das neue Fahrzeug feierlich übergeben.

Am Ende segnete Pfarrer Jörg Schlummer das neue 340 PS starke Tanklöschfahrzeug, das mit 5500 Litern Tankfüllung die Löschwasserversorgung in den Außenbezirken sichern soll.

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