1. wa.de
  2. Lokales
  3. Drensteinfurt

So schön ist Drensteinfurt: Fotowettbewerb für Naturkalender mit Motiven aus der Stadt

Erstellt:

Kommentare

Ganz in weiß: Baumgruppe mit Wegekreuz in Natorp
In Natorp fotografierte Gertrud Münstermann diese Baumgruppe mit Wegekreuz am 22. Dezember 2021, als ganz Stewwert mit Raureif überzogen war. © Privat

Im August 2021 startete der Heimatverein Drensteinfurt mit einem Natur- und Landschaftsfoto-Wettbewerb als Initialzündung für einen großformatigen Heimatkalender. 

Drensteinfurt - Einen Titel gibt es schon: „Natürlich Stewwert! Naturkalender 2023“ wird der Kalender heißen, der mit zwölf Motiven aus Drensteinfurt im kommenden Jahr in möglichst vielen Wohnungen in Stewwert hängen soll, hoffen die Heimatfreunde.

Gleich nach dem Start des Wettbewerbs erreichten den Verein per Mail zahlreiche, vielversprechende Naturfotos von Fotografie-Begeisterten.

Zwölf Mal 50 Euro in Stewwert-Talern für Naturmotive

Doch jetzt möchte der Heimatverein nachlegen und alle Hobbyfotografen nochmals dazu motivieren, die Kamera oder das Smartphone bei Fahrten und Spaziergängen mitzunehmen und draußen in der Natur schöne Eindrücke fotografisch festzuhalten, denn in ein paar Wochen steht bereits der Frühling vor der Tür.

Spannend wird die Sache bei ungewöhnlichen Lichtstimmungen und Wetterlagen, wie zum Beispiel bei Nebel, Frost mit Raureif oder bei heraufziehenden dramatischen Wolkenfronten.

Armin Asbrand und Holger Martsch, Betreuer des Kalenderprojekts

Ein weiterer Anreiz zum Fotografieren sind die kürzlich ausgelobten Prämien: Auf seiner letzten Vorstandssitzung am 8. Dezember beschloss der Verein, Preisgelder von zwölf Mal 50 Euro in Stewwert-Talern zur Verfügung zu stellen. Die Prämien erhalten diejenigen Bewerber, deren Naturmotive im Kalender veröffentlicht werden.

Bildkomposition schon vorher überlegen

Die beiden Betreuer des Kalenderprojekts, Armin Asbrand und Holger Martsch, beide Fachleute aus dem Verlagswesen, erwarten mit Spannung, was die Hobbyfotografen in den kommenden Monaten noch liefern werden. Denn hier komme es darauf an, beim Betrachter Emotionen zu wecken. „Das Licht und die fotografische Sichtweise sind dabei entscheidend“, sagen die beiden Profis und geben gleich einige Tipps: „ Spannend wird die Sache bei ungewöhnlichen Lichtstimmungen und Wetterlagen, wie zum Beispiel bei Nebel, Frost mit Raureif oder bei heraufziehenden dramatischen Wolkenfronten. Frühmorgens, spätnachmittags oder gegen Abend herrscht günstigeres Fotolicht, es ist milder und Farben kommen besser heraus als mittags.“

Vor dem Auslösen sollten die Hobbyfotografen die Bildkomposition überlegen: Was ist das Wesentliche, was soll im Fokus stehen, also eindeutig als Hauptmotiv herauskommen? Und: Wie kann ich das, was mich bewegt oder fasziniert, den Betrachtern optimal rüberbringen?

Jeder kann mitmachen

Inspirierend könne auch die Beschäftigung mit Landschaftsgemälden sein. Martsch und Asbrand raten: „Versuchen wir doch einmal herauszufinden, warum uns dieses oder jenes Bild gefällt und welche Stilmittel die Künstler eingesetzt haben. Idealerweise verschärft sich dann unser fotografischer Blick.“

Mitmachen

Auf der Internetseite des Heimatvereins www.heimatverein-drensteinfurt.de finden Interessierte ausführliche Informationen zum Wettbewerb sowie eine von dem Hammer Fotografen und Fachredakteur Dr. Hans-Peter Schaub zur Verfügung gestellte Leseprobe seines Buchs „Landschaftsfotografie, die große Fotoschule“ mit einer Reihe von Anregungen.

Beim Kalender-Fotowettbewerb des Heimatvereins kann jeder mitmachen, die Motive müssen aber innerhalb der politischen Grenzen von Drensteinfurt entstanden sein – einem Gebiet von immerhin 106,6 Quadratkilometer Größe einschließlich der Ortsteile Rinkerode und Walstedde mit Ameke und Mersch sowie Teilen des Wald- und Naturschutzgebiets Davert.

Auch interessant

Kommentare