Kommt das Tempolimit in Richtung Davensberg?

Auf der kurvenreichen K40 soll weniger gerast werden, findet die Ortsunion der CDU.

Rinkerode – Die CDU Ortsunion Rinkerode fordert, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Kreisstraße K40 von Rinkerode nach Davensberg einzuführen.

Die Ortsunion hat einen Antrag an den Kreis Warendorf gestellt, auf der K40 eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde für die kurvenreiche erste Strecke einzuführen und danach nur 70 Kilometer pro Stunde auf der langen geraden Teilstrecke zu erlauben. Dieser Antrag ist auch Thema in der Bauausschusssitzung am 18. März und im Rat am 1. April.

Gründe für die Geschwindigkeitsbegrenzung gebe es genug, so die Ortsunion. „Es handelt sich um eine relativ schmale Straße, auf der viele Autofahrer trotz eingeschränkter und geringer Abstände in schnellem Tempo fahren und überholen, wodurch ein erhebliches Gefahren- und Unfallpotenzial entsteht.

Folgen für Mensch und Tier

Hier sind auch die zahlreichen Wildunfälle zu nennen mit teilweise verheerenden Folgen für Mensch und Tier. Verletzte oder tote Tiere im Straßengraben sind keine Seltenheit“, schreibt die CDU in einer Pressemitteilung.

Die Davertstraße habe sich zu einer viel benutzten Straße für Alltagsverkehr entwickelt. Zunächst diene sie zahlreichen Anwohnern als Zubringer zum Dorf sowie Pendlern als Berufsweg. Außerdem sei sie eine radtouristisch bedeutsame Route, die zu mehreren auch überregionalen Radwegenetzen gehört. Besonders im Sommer werde sie von vielen Radtouristen genutzt.

Schmal und zum Teil sehr kurvenreich ist die K40 zwischen Rinkerode und Davensberg. Ein Tempolimit solle für mehr Sicherheit sorgen, so die CDU Ortsunion.

Außerdem sei die Straße ein notwendiger Transportweg im Alltag für die dort ansässigen Unternehmen und Landwirte mit ihren teilweise sehr großen und breit dimensionierten Fahrzeugen. „Kinder und Jugendliche, die mit dem Rad hier unterwegs sind, beispielsweise nach dem Sport und im Dunkeln, sind besonders gefährdet“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Breite der Straße reiche in den allermeisten Fällen nicht aus für korrekte Überholmanöver, und das faktische Überholverbot von Radfahrern durch den Kraftverkehr auf dieser Strecke werde schlichtweg kaum oder gar nicht beachtet. Deshalb sei nach Meinung der Ortsunion zur Sicherheit der Radfahrer wenigstens die Geschwindigkeit der Kraftfahrzeuge zu reduzieren. - WA

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