Kleine Gärtner und Näherinnen: Ferienprogramm Kubalon lockt auch bei schlechtem Wetter 100 Kinder an

Bei „Kubalon – der Stadt der Kinder“, können die Teilnehmer der zweiten Ferienprogrammwoche in Berufe hineinschnuppern, so wie diese vier Kinder in der Konditorei.
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Bei „Kubalon – der Stadt der Kinder“, können die Teilnehmer der zweiten Ferienprogrammwoche in Berufe hineinschnuppern, so wie diese vier Kinder in der Konditorei.

Kubalon ist Minilon im Kleinen. Am Montagmorgen, 6.Juli startete die beliebte Stadt für Kinder am Kulturbahnhof.

Drensteinfurt – Rund 100 Kinder arbeiteten in der zweiten Woche des Ferienprogramms mit großem Eifer in der Gärtnerei, Konditorei, Nähstube, Dekostube, im Naturzentrum, in der Drogerie oder im Labor. Weder vom anderen Ort noch den besonderen Hygienemaßnahmen ließen sich die Teilnehmer ihren Spaß verderben.

Während die Kinder draußen begeistert ihren Tätigkeiten nachgingen, betrachteten Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck, Meike Haverkamp und Maike Schlamann drinnen besorgt den Wetterbericht der kommenden Tage. „Wir müssen mit einkalkulieren, dass es Gewitter oder Dauerregen gibt und darauf vorbereitet sein“, macht Pieck deutlich. 

Draußen-Aktivitäten fallen eventuell aus

Nicht betroffen sind alle Berufe, die im Innern des Kulturbahnhofs stattfinden und natürlich die „Bundeswehr“ – „die ist bei jedem Wetter unterwegs“, berichtet der Jugendpfleger schmunzelnd. Sollte es mehr als Nieselregen oder ab und an einen Schauer geben, müssen auch Berufe ausfallen.

„Wenn etwas nicht stattfindet, wird das auf der Facebookseite aktuell bekannt gegeben“, sagt Pieck. Spätestens morgens um 8 Uhr können Eltern dort sehen, wie die Lage aktuell ist und ob eine Berufsgruppe abgesagt werden muss. Um dort nachzuschauen, müsse man keinen eigenen Facebook-Account haben, stellt Pieck klar.

Viel Spaß hatte dieser Junge in der Gärtnerei.

Not macht erfinderisch

Obwohl die Kids am Montag noch Glück mit dem Wetter hatten, musste die Gruppe der Schmuckwerkstatt schon in den Keller des Kulturbahnhofs ausweichen. „Wir arbeiten mit feinen Materialien und Pulver, von dem wir nur wenige Gramm benötigen, dafür war es leider zu windig“, erklärt Aaron Haverkamp, der die Schmuckwerkstatt leitet.

In der Gärtnerei bemalten die Kinder eifrig Blumentöpfe, ehe sie eine bunte Blume eintopften. Ihr handwerkliches Geschick festigten die Teilnehmer beim Erstellen von Nagelbildern und Kunstwerken im Handwerkzentrum ebenso wie in der Töpferei. „Süß und schokoladig“ beschreibt die Pralinenherstellung in der Konditorei am besten.

Kubalon in Drensteinfurt

Kubalon in Drensteinfurt

Kinder nähen eigenen Mundschutz

In der Drogerie entstanden unter den fleißigen Händen der Kinder Cremes und Lippenpflegestifte. Besonders eifrig wurde in der Nähstube gearbeitet. Konzentriert nähten die Mädchen farbenfrohe Schlüsselanhänger. Drei Tage darf jeder Teilnehmer bei Kubalon arbeiten. „Am dritten Tag sind die Mädels mit der Nähmaschine so fit, dass jedes einen Mundschutz nähen kann“, erzählt Elke Ackermann, die die Nähstube gemeinsam mit ihrer Tochter Finnja Ackermann leitet.

Geschickt mit der Nähmaschine geht dieses Mädchen in der Nähstube um.

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmer beim Juwelier, im Dekostübchen, im Theater, im TV-Studio, beim Fotografen und bei der Steinbildhauerei. Wie am Morgen gab es auch ein Handwerkszentrum, die Töpferei und die Konditorei.

Dass die Kinder mit soviel Spaß dabei sind, kann Rüdiger Pieck gut verstehen: „Etwas Sinnvolles zu tun, schafft Zufriedenheit“, erklärt er. Die Großveranstaltungen Minilon und Halli-Galli wurden bereits hier Ende Mai abgesagt.

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