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Ferdinand Witte regiert die Rinkeroder Schützen

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Von: Mechthild Wiesrecker

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© Mechthild Wiesrecker

Rinkerode – Die Schützengilde Rinkerode von 1840 hat einen neuen König. Mit dem 311. Schuss brachte Ferdinand Witte um 17.25 Uhr die Reste des Vogels „Knüppeljung“ zu Fall und setzte sich gegen seinen Kontrahenten Frank Pinnekamp durch.

Zu seiner Königin ernannte er die Wirtin der Alten Dorfschenke, Doris Droste-Angenendt Dank des großen Andrangs an der Vogelstange verlor der Vogel schnell Flügel und Schwanz und seine Insignien. Das Zepter sicherte sich Benedikt Dartmann, den Apfel Francois Lemarchand und die Krone Klaus Kisse.

Begonnen hatte das Fest am Sonntag mit dem Gottesdienst in der St. Pankratius-Kirche und dem Antreten am frühen Nachmittag vor dem Gasthof Lohmann. Nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal zogen das noch amtierende Königspaar Torsten und Tabea Sandkühler sowie der gesamte Schützenzug zum Festplatz. Mit dem Königsschuss eröffnete der scheidende König das Königsschießen.

Während die Männer um die Königswürde kämpften, gab es auf dem Platz im Festzelt ein reichhaltiges Angebot, leckerer Kuchen und Torten, ein buntes Programm und tolle Musik vom Kolpingblasorchester Rinkerode. Nicht nur die großen können gut schießen, auch der Rinkeroder Nachwuchs erwies sich als treffsicher. 

Mit dem 134. Schuss holte der 13-jährige Tomm ten Brink bereits am Samstag beim Kinder- und Jugendschützenfest um 16.40 Uhr den Vogel von der Stange. Zu seiner Königin wählte er seine Cousine Carolina Bruns (13). 

Das Jugendkönigspaar, in diesem Jahr durften Jungen und Mädchen erst ab dem 4. Schuljahr schießen, löste das Kinderköngispaar Lukas Möllers und Jule Schweins ab. Für gute Unterhaltung war am Samstag bestens gesorgt. Es gab Musik, Spaß und viele Spiele, besonders für die jüngeren Kinder. An diesem Nachmittag wurden sechs neue junge Musiker offiziell im Spielmannszug aufgenommen, am Sonntag sieben weitere Mitspieler. Dieser sorgte an allen drei Schützenfesttagen für gute Musik auf dem Platz.

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