Feierverbot am 1. Mai auf Kurricker Berg

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Landwirt Heiner Selhorst ist sauer, dass die Eiche auf dem Kurricker Berg "angekokelt" wurde.

Ameke - Das Ende einer Tradition: Generationen von Jugendlichen haben den 1. Mai auf dem Kurricker Berg gefeiert. Das duldet der Besitzer des Geländes nicht mehr. 

Um den 1. Mai zu feiern, treffen sich seit Jahren Menschen auf dem Kurricker Berg. Wegen des Müllproblems und weil in der Vergangenheit immer wieder das Feld zertrampelt wurde, hat der Besitzer das Treffen nur ungern geduldet. Jetzt sagt Gisela Selhorst: „In diesem Jahr werden wir hier keine Ausflügler dulden“.

Laut Heiner Selhorst sind die Felder bereits mit Mais und Weizen bestellt und zwei zwölf Meter breite Blühstreifen seien eingesät. Wenn die Menschen darauf herumtrampeln, werde der Weizen kaputtgehen. Zudem sei die Eiche ein geschütztes und vom Kreis erfasstes Naturdenkmal. Erst vor wenigen Tagen hatten Unbekannte dort ein Lagerfeuer gemacht und dabei den Stamm der Eiche angekokelt.

„Ich verstehe, dass der Platz mit der tollen Aussicht ideal ist“, weiß der Feldbesitzer. Doch gerade, wenn Alkohol im Spiel sei, ufere so ein Treffen erfahrungsgemäß schnell aus. „Am 1. Mai werden wir vor Ort sein und jedem Platzverweis erteilen“, stellt Selhorst klar. Außerdem sei die Polizei informiert, die ihre Hilfe bei der Durchführung bereits zugesagt habe.

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