Plakat-Kampf der Parteien: Wahlplakat-Flut in Drensteinfurt

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Großplakate zur Europawahl stehen unter anderem am Kreisverkehr Ahlener Weg, Hammer Straße, Kleiststraße und an der Sendenhorster Straße.

Drensteinfurt – Dass in knapp fünf Wochen die Europawahlen stattfinden, ist mittlerweile für jeden erkennbar. Deutlich sichtbar „zieren“ etliche Wahlplakate Straßenlaternen und stark frequentierte Straßenkreuzungen. Ziel der Plakate ist es natürlich, möglichst viele Wählerstimmen für die eigene Partei zu gewinnen.

Insgesamt acht große Plakat-Stellwände – je drei für SPD und FDP sowie je eine für Die Grünen und die CDU – werden in den drei Ortsteilen aufgestellt. Neben diesen sogenannten acht „Wesselmännern“ – der Name leitet sich von der gleichnamigen Werbeagentur aus Bochum ab, die in der Wahlkampf-Werbung eine zentrale Rolle spielt – werden über 300 kleinere Plakate, zumeist an Laternenpfählen, aufgehängt.

Insgesamt verteilt die SPD bis zu 160 solcher Plakate in den drei Ortseilen, die CDU bis zu 100, die FDP 14 und die AFD 30 Plakate. Einen Antrag für Wahlplakate hat auch die „Die Partei“ gestellt. Von den Linken hängen bereits kleine Plakate.

Wahlplakate dürfen nicht „einfach so“ aufgehängt werden. Da es sich um erlaubnispflichtige Werbemittel handelt, bedarf es der Genehmigung der Kommune, um sie zu installieren.

Keine Gefahr für Menschen und Straßenverkehr

Diese Anträge werden von den Parteien gestellt. Bei der Plakatierung müssen gewisse Vorschriften beachtet werden. Selbstverständlich ist, dass von den Plakaten keine Gefahr für Fußgänger und den Straßenverkehr ausgehen darf. Darum dürfen sie nicht zu nah am Straßenrand, in der Nähe von Straßen- und Einmündungen, im Innenbereich von Kurven und an Bahnübergängen aufgehängt werden. Außerdem dürfen Form und Farbe der Plakate nicht zu Verwechslungen mit Verkehrszeichen führen oder deren Wirkung beeinträchtigen.

Auch Bäume müssen verschont bleiben und Verkehrs- und Straßenschilder dürfen keinesfalls verdeckt werden. „Unverzüglich“ nach dem Wahltermin müssen alle Plakate wieder abgebaut werden, so die Vorgabe der Verwaltung an die Parteien.

Auch in der Nachbarschaft herrscht die Plakat-Flut

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Während die Helfer der Parteien Wahlplakate angebracht haben und noch anbringen werden, finden auch im Rathaus die Vorbereitungen für die Europawahl statt. Die Wahlhelfer müssen bestimmt und angeschrieben werden, Wahlhelferschulungen finden statt, die Briefwahl wird organisiert und die Briefwahlbüros müssen entsprechend ausgestattet werden. „Es ist eine Menge Arbeit, die viel Zeit kostet“, resümiert Alessa Dohm, die Pressesprecherin der Stadt.

Die Wahl-Vorbereitungen

In Drensteinfurt sorgen am Wahltag 160 Wahlhelfer in den Wahllokalen und in den Briefwahlvorständen für den reibungslosen Ablauf der Wahl. Rund 25 Helfer fehlen noch. Interessierte können sich unter Telefon 02508/995-121 bei Alessa Dohm melden oder auf der Homepage der Stadt direkt eintragen. Voraussetzungen: Mindestalter 18 Jahre, in Drensteinfurt wohnend und europäischer Staatsbürger. Jeder Wahlhelfer bekommt eine Entschädigung von 35 Euro. Die Briefwahlen sind ab 29. April möglich.

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