Im vierten Bauabschnitt des Baugebiets Meerkamp entstehen 17 Einfamilienhäuser

Offizieller Spatenstich im Baugebiet Meerkamp

Der Sand fliegt beim ersten Spatenstich für den vierten Bauabschnitt des Baugebiets Meerkamp in Rinkerode. Gekommen waren Vertreter der Verwaltung und Politik, der Development West, des Ingenieurbüros Gnegel, des Baunternehmens Rottmann und der Volksbank Immobilien Münsterland GmbH sowie Bürgermeister Carsten Grawunder.
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Der Sand fliegt beim ersten Spatenstich für den vierten Bauabschnitt des Baugebiets Meerkamp in Rinkerode. Gekommen waren Vertreter der Verwaltung und Politik, der Development West, des Ingenieurbüros Gnegel, des Baunternehmens Rottmann und der Volksbank Immobilien Münsterland GmbH sowie Bürgermeister Carsten Grawunder.

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich werden die bereits begonnenen Erschließungsarbeiten im vierten Bauabschnitt im Baugebiet „Meerkamp“ jetzt offiziell. Auf einer Fläche von 13 100 Quadratmetern sollen 17 Einfamilienhäuser und neun öffentlich geförderte Miet-Reihenhäuser für Familien mit Kindern entstehen.

Rinkerode - „Der Bedarf nach Baugrundstücken ist da, die Nachfrage überschreitet das Angebot um das 16-fache“, informierte Bürgermeister Carsten Grawunder. „Hier in Rinkerode ist noch viel zu tun“, kommentierte er. Aus diesem Grund sei man in Verhandlungen mit der Bezirksregierung Münster. Es sei kein Geheimnis, dass der Regionalplan an den Landesentwicklungsplan angepasst werden müsse. „Wir bekommen das Dreifache an Potenzial an Flächen“, stellte er schon mal in Aussicht.

Der Bedarf nach Baugrundstücken ist da, die Nachfrage überschreitet das Angebot um das 16-fache.

Carsten Grawunder Bürgermeister

Auf der Fläche am Meerkamp sei man vom üblichen Prozedere abgewichen. Gewöhnlich werde die Stadt Eigentümer der Fläche, entwickle diese, und gebe sie im Verhältnis ein Drittel (Eigentümer) und zwei Drittel (Stadt) zur Vermarktung zurück.

Stadt legt klare Regeln für Investor fest

Im Falle Meerkamp sei ein Investor auf die Stadt zugekommen. Nachdem das Angebot von der Politik zunächst abgelehnt wurde, habe man nach intensiven Verhandlungen mit der Bank und festgelegten Konditionen doch die Zustimmung gegeben. Voraussetzung war die Deckelung des Kaufpreises auf 240 Euro pro Quadratmeter Obergrenze, die Pflicht zur Organisierung über sozialen Wohnungsbau und die Vergabe der Grundstücke über das Verfahren bei der Stadt. „Auf diese Weise hatten junge Familien mit Kindern gute Voraussetzungen“, so der Bürgermeister.

Projektmanager Stephan Schürmann vom Grundstückseigentümer „bluorange Development West GmbH“, einem Mitglied der Volksbank-Unternehmensgruppe, stellte heraus: „Wir sind nicht gewinnmaximierend unterwegs und haben die Bedingungen der Stadt gerne berücksichtigt.“ Mit den ersten Ankaufsverträgen im Juni 2019 bis zum heutigen ersten Spatenstich, seien weniger als zwei Jahre vergangen. Das sei eine Rekordzeit und verdiene ein Kompliment an die Verwaltung.

Es tut sich was im Baugebiet Meerkamp. Schon vor dem offiziellen ersten Spatenstich sind Rohre angeliefert worden. Auch erste Baggerarbeiten haben bereits stattgefunden.

Abschließend gab Bauamtsleiter Christoph Britten noch ein Update zu den bei Baggerarbeiten beschädigten Linden. „Wir warten noch immer auf das abschließende Urteil des Baumgutachters.“ Man gehe aber davon aus, dass die Standsicherheit nicht gefährdet sei. Die Bäume seien versorgt und die Wurzeln neu abgedeckt worden.

„Wir wollen die Linden auf jeden Fall erhalten“, versichert er. „Bäume, besonders wenn sie schon älter sind, leisten einen wichtigen Beitrag für das Klima“, so Grawunder. Man hoffe jetzt, dass die wenig empfindlichen Linden mit der Beschädigung des Wurzelwerkes klarkommen. „Genau weiß man das erst in ein paar Jahren“, so Britten.

Fertigstellung der Erschließungsarbeiten Anfang nächsten Jahres

Mit der Fertigstellung der Erschließungsarbeiten rechnet der Investor für Anfang nächsten Jahres. Dabei spiele sowohl das Wetter als auch die Verfügbarkeit der Baumaterialen eine Rolle, heißt es aus Richtung der Bauleitung.

Bauherrin der öffentlich geförderten Miet-Reihenhäuser für Familien mit Kindern ist die „Wilczek Immobilien Management GmbH“ aus Hamm. Der südwestliche Teilbereich des Wendehammers wird, da eine Einigung mit den Eigentümern nicht erzielt wurde, nicht erschlossen und nicht vermarktet. Die Teilfläche, auf der ursprünglich acht Grundstücke vorgesehen waren, bleibt unerschlossene Wiese.

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