Radweg zwischen Ahlen und Walstedde geplant

Walstedde - Bald ist es soweit, Anfang November wird der erste Spatenstich für den neuen Bürgerradweg entlang der Walstedder Straße getan werden. Bereits vor fünf Jahren begann die Planung um das neue Projekt, etliche Verhandlungen sind seitdem geführt worden, nicht alle mit Erfolg.

Am Donnerstagabend fand im Restaurant Quante auf der Walstedder Strasse eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Bürgerradweg statt, zu dem der Verein Radweg Walstedder Straße eingeladen hatte. Mittlerweile ist der Verein auf 67 Mitglieder angewachsen. Hermann Tiggemann trat am Donnerstag als erstes Mitglied aus Walstedde dem Verein bei.

„Der Radweg wird insgesamt eine Länge von vier Kilometern und eine Breite von 3,50 Metern haben. Zunächst musste geklärt werden, auf welcher Seite der Weg gebaut werden sollte. Dazu wurden alle Anlieger eingeladen und es wurde abgestimmt den Radweg auf der Nordseite zu bauen“, erklärte Norbert Huesmann Vorstandsmitglied des Vereins. Sämtliche betroffenen Anwohner sollten einen Bauerlaubnisschein unterschreiben, um so ihre Zustimmung zu geben.

Bis auf vier Anwohner gaben alle ihre Unterschriften, somit gibt es eine Zusage für 3,5 Kilometer und die Hoffnung darauf, dass die Anwohner, die für eine Unterschrift noch nicht bereit sind, sich doch noch entschließen, das Projekt möglich zu machen.

Die Kosten für den Radweg belaufen sich auf etwa 430 000 Euro, 150 000 Euro gibt das Land Nordrhein Westfalen dazu, 37 000 Euro Zuschuss kommt von der Stadt Ahlen, die sich auch bereit erklärt hat, für Kosten und Abwicklung der Grundstückskäufe aufzukommen. Außerdem beteiligte sie sich auch an den Planungen in schwierigen Situationen wie zum Beispiel am Langenhövel. Etliche Arbeiten werden in Eigenleistung erfolgen, sodass die genauen Kosten im Moment noch nicht errechnet werden können.

„Wir haben jetzt auch Kontakt mit dem Landesbetrieb Straßen NRW aufgenommen. Dieses hat sein Zugeständnis gegeben das Projekt später zu übernehmen und zu pflegen, Voraussetzung ist aber, dass der Weg asphaltiert wird“, erklärte Huesmann.

Da die Verhandlungen mit den Anwohnern des geplanten 1. Bauabschnitts bis jetzt noch nicht erfolgreich waren, wird der Verein, um das Vorhaben zu realisieren, mit dem 3. Bauabschnitt starten, er beginnt von der Straße nach Walstedde bis zum Mallinckrodtweg und hat eine Länge von 1,5 Kilometer.

Um das gaze Projekt zu finanzieren, hofft der Verein auf die Unterstützung durch die Bevölkerung. „Ohne Radweg ist das Befahren der Walstedder Strasse mit dem Rad lebensgefährlich“, bestätigt Huesmann. „Auch das Befahren des alternativen Weges über den verkehrstechnisch weniger gefährlichen Homannsweg ist keine wirkliche Option, beinhaltet dieser doch viele einsam gelegene Strecken.“

Sowohl durch Spenden als auch durch einen Eintritt in den Verein kann die zügige Fertigstellung des Radweges unterstützt werden. Flyer werden in den nächsten Tagen ausgelegt.

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