Erlbad soll neuen Spielbereich erhalten

Die Plastikburg im Erlbad Drensteinfurt
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„Das Spielgerät ist ziemlich abgängig.“ Das sagt Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck über die Plastikspielburg im Erlbad. Der neue Spielbereich soll unter dem Motto Zirkus errichtet werden.

Das Erlbad soll einen neuen Spielbereich bekommen. Dafür sprach sich der Ausschuss für Familie, Jugend, Senioren und Soziales in seiner jüngsten Sitzung einstimmig aus. Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck hatte zuvor erste Ideen der Stadtverwaltung vorgestellt.

Drensteinfurt - „Es wird immer wieder der Wunsch an die Verwaltung herangetragen, das Freibad und auch den zugehörigen Spielbereich weiter zu entwickeln“, berichtete Pieck. Hinzu komme, dass das bestehende Spielgerät – eine Plastikspielburg – seine beste Zeit hinter sich habe. Es würde zwar wohl noch länger als eine Saison halten, aber: „Es ist schon ziemlich abgängig“, sagte Pieck. Ein Ersatz sei daher sinnvoll.

Für die Erneuerung des Spielbereichs schlug Pieck das Motto „Zirkus“ vor. „Das gibt es meines Wissens nach noch nirgendwo – einen Zirkusspielplatz.“ Zwei Entwürfe konnte er den Ausschussmitgliedern schon zeigen, machte allerdings direkt klar, dass beide Entwürfe ihn selbst nicht vollständig überzeugten. Und sich mit rund 90 000 Euro auch nicht im eigentlichen Kostenbereich befänden. „Beim Neubau von Kinderspielplätzen haben wir bisher rund 50 000 Euro eingeplant“, erläuterte Pieck.

Zirkuszelt mit Spiel- und Klettergeräten

Um den Ausschussmitgliedern dennoch einen Eindruck der Möglichkeiten zu verschaffen, stellte Pieck die beiden Entwürfe, die jeweils eine Art Zirkuszelt mit verschiedenen Spiel- und Klettergeräten enthielten, trotzdem vor. Das Motto „Zirkus“ fand auch Anklang in den Reihen der Politiker. „Die 90 000 Euro sind allerdings relativ viel“, sagte Ausschussvorsitzender Bernhard Meyer. Sinnvoller sei es, zunächst die Grenze von 50 000 Euro im Kopf zu behalten. Sonja Berstermann-Kowalke (FDP) schlug zudem vor, den Spielbereich so anzulegen, dass die Möglichkeit besteht, ihn nach und nach mit Erweiterungselementen zu versehen.

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