Enthüllung zum 70-Jährigen des Heimatvereins

Zwei Mal Drensteinfurt in Bronze: Doppelmodell zeigt Stadt im Wandel 

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Nach der Enthüllung durch Carsten Grawunder, Günter Koch, Franz Josef Naber und Dr. Silke Eilers umringten die Besucher die Bronzemodelle.

Drensteinfurt – Rund 3 000 Arbeitsstunden hat Günter Koch in seine Idee des Doppelstadtmodells von Stewwert investiert. Zahlreiche Unterstützer ließen den Bronzeguss am Ende Realität werden. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Heimatvereins wurde das ehrgeizige Projekt am Samstagnachmittag unter der Beteiligung zahlreicher Drensteinfurter und der musikalischen Mitgestaltung des Spielmannszugs Grün-Weiß feierlich enthüllt.

Von einem denkwürdigen Ereignis für den Heimatverein sprach der 1. Vorsitzende des Vereins Franz Josef Naber anlässlich der Enthüllung des Doppelstadtmodells. Drensteinfurt in Bronze, gegossen als Ansicht aus dem 18. und dem 20. Jahrhundert, wertet nun den Platz vor der Alten Post noch einmal auf. 

In seiner Ansprache lobte Naber den Ideengeber: In mühevoller Kleinarbeit habe Koch das Modell erst nach alten Plänen gezeichnet und dann aus Holz angefertigt. „Du hättest es nicht realisiert, wenn du im Vorfeld gewusst hättest, wie viel Arbeit das kosten würde“, verriet er.

Mehr als 400 Gäste beim 70-Jährigen des Heimatvereins. Hier sind die Fotos:

Feier 70 Jahre Heimatverein 

Dank der ehrenamtlichen Arbeit Kochs sei die Anschaffung überhaupt möglich geworden. 33.000 Euro koste normalerweise ein Modell und Stewwert hat jetzt gleich zwei und die auch noch viel preiswerter bekommen. Günter Koch wies in seiner Rede auf die zahlreichen Unterstützer hin.

Besonders Josef Reher, der den Sockel mit der Sandsteinplatte gemauert hatte, das Metallunternehmen Anft mit Inhaber Josef Vollmer, Norbert Rohling, der die alte Stadtkarte neu gezeichnet hat und natürlich alle Sponsoren – hier hob er besonders die Sparkassenstiftung und die Stadt hervor – hatten zum guten Gelingen beigetragen. Nicht vergessen werden dürfte Riccardo Magistro, der seinerzeit vom Citymanagement im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Geld organisiert hatte. 

„So etwas habe ich mir schon immer für Drensteinfurt gewünscht“, verriet Bürgermeister Carsten Grawunder. Die beiden Modelle zeigten deutlich, dass Heimat nicht statisch ist, sondern sich immer weiter entwickelt.

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