1. wa.de
  2. Lokales
  3. Drensteinfurt

172 Erstklässler mit bunten Schultüten und schicken Tornistern

Erstellt:

Von: Matthias Kleineidam, Mechthild Wiesrecker

Kommentare

Gehen in die Klasse 1a der KvG-Grundschule in Drensteinfurt: Mia (v.l.), Marlene, Lea und Madita.
Gehen in die Klasse 1a der KvG-Grundschule in Drensteinfurt: Mia (v.l.), Marlene, Lea und Madita. © Matthias Kleineidam

Am Mittwoch war für die Schüler in NRW der erste Schultag nach den Sommerferien. Die Erstklässler hatten noch einen Tag länger Ferien. Am Donnerstag wurden insgesamt 172 Mädchen und Jungen in allen drei Ortsteilen Drensteinfurts eingeschult – mit bunten Schultüten und schicken Tornistern ausgestattet.

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde – 38 Kinder erlebten am Morgen in der Lambertus-Grundschule Walstedde ihren ersten Schultag. Noch etwas schüchtern feierten sie auf dem Schulhof zunächst einen kindgerechten ökumenischen Gottesdienst. Am Ende gaben Pastoralreferentin Andrea Grabenmeier und Pfarrerin Martina Grebe den i-Männchen den Segen Gottes mit auf ihren neuen Weg.

Während die Eltern und Großeltern im Hintergrund fast ebenso gespannt wie ihre Kinder warteten, machten diese Bekanntschaft mir ihren Paten und Schulhund Sirius. Jeder Erstklässler erhielt einen Paten aus dem dritten Schuljahr an die Seite gestellt.

Bunte Bänder

Fürsorglich nahmen die erfahrenen Schüler die Kleinen an die Hand und begleiteten sie durch das Spalier der wartenden Schüler, die sie mit bunten Bändern fröhlich willkommen hießen, bis in die Klassenzimmer.

Die Erstklässler werden nicht in zwei Klassen, sondern in einer großen Lerngemeinschaft in Differenzierungsgruppen von den beiden Lehrerinnen Laura-Christin Gustenberg und Ines Schmidt-Peters unterrichtet. Ihnen zur Seite stehen Vertretungslehrer Guido Joka sowie drei Schulbegleiterinnen.

Während die Schüler ihre Lehrer und den Klassenraum kennenlernten, hatten die Eltern Gelegenheit, der Schulleiterin Fragen zu stellen oder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vorfreude „aufs Rechnen“

91 Mädchen und Jungen, darunter zwei ukrainische Kinder, wurden an der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Drensteinfurt eingeschult. Nach Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Regina, bei denen auch das Orchester Kunterbunt mitwirkte, wurde zunächst die Klasse 1a von Schulleiterin Claudia Voß auf dem Schulhof mit einer kindgerechten Ansprache begrüßt, die Klasse 1b danach am Kunstrasenplatz. Auch die Einschulungen der beiden weiteren Klassen fanden zeitversetzt statt. Die Zweitklässler hießen die Neuen mit verschiedenen Auftritten, darunter ein Zebra-Rap und Lieder, willkommen.

„Wir freuen uns, dass ihr da seid“, sagte Voß und stellte den Kindern und Eltern die für sie wichtigsten Personen der Schule vor. Außerdem fragte sie Erstklässler, worauf sie sich freuen. „Aufs Rechnen“, sagten Marlene aus der 1a und Pepe aus der 1b. Andere freuten sich „auf alles“ oder „die kleine und die große Pause“.

Klassenfotos

Die Klassenfotos aus den drei Ortsteilen veröffentlicht der WA am Samstag, 13. August, auf einer Sonderseite.

In die Klasse 1a – Lehrerin ist Verena Schulte-Loh – gehen 24 Kinder, in die 1b (Daniela Gonzalez-Couto) 22 Mädchen und Jungen, in die Klasse 1c (Barbara Kröger) 23 Kinder und in die Klasse 1d (Stephanie Schlummer) 22 Mädchen und Jungen.

Ich wünsche euch, dass ihr für euch herausfindet, was zu euch passt.

Jutta Nienhaus

Nach dem ökumenischen Gottesdienst auf der Pfarrwiese, den Pastor Jörg Schlummer und Pfarrerin Angelika Ludwig feierten, ging es für die 43 Erstklässler der Katholischen Grundschule Rinkerode hinüber auf den Schulhof. Dort bildeten die älteren Kinder zur Begrüßung ein Spalier. Die Klasse 3b hatte einen Tanz vorbereitet, und Schulleiterin Jutta Nienhaus las eine Geschichte vor. Deren Fazit: „Geschmäcker und Fähigkeiten sind unterschiedlich, und trotzdem können wir alle gut zusammenarbeiten. Ich wünsche euch, dass ihr für euch herausfindet, was zu euch passt“, gab Nienhaus den Mädchen und Jungen mit auf den Weg.

Während die zu ihrer ersten Unterrichtsstunde im Gebäude verschwanden, genossen die Familien noch den Kuchen, den die Eltern der Viertklässler gebacken hatten.

Auch interessant

Kommentare