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Rentner bei Brand in Scheune in Rinkeroder Bauernschaft Altendorf verletzt

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Von: Mechthild Wiesrecker, Holger Krah

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In Rinkerode ist eine Scheune in Brand geraten, in der Gasflaschen lagern.
In Rinkerode ist eine Scheune in Brand geraten, in der Gasflaschen lagern. © Wiesrecker

[Update 15:27 Uhr] Bei einem Brand in der Rinkeroder Bauernschaft Altendorf ist eine Scheune komplett ausgebrannt. Der Brand war um 12.10 Uhr gemeldet worden. Der Brandort liegt in unmittelbarer Nähe der Bundestraße 54. Die B 54 war im Bereich des Hofs für zwei Stunden gesperrt.

Rinkerode - Zu dem Brand sei es gekommen, während ein 80-Jähriger an der Fertigstellung eines Oldtimers arbeitete, berichtet ein Augenzeuge aus einer benachbarten Werkstatt. Er habe eine Verpuffung gehört, und dann sei schwarzer Rauch aus der Garage gestiegen. Das Gefährliche: In der Garage waren Gasflaschen gelagert.

Bei dem Brand wurde die Scheune komplett zerstört. Der Feuerwehr, die mit 18 Fahrzeugen vor Ort war, gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude zu verhindern - unter anderem eine Werkstatt mit Holzdach und ein Wohngebäude mit Fotovoltaikanlage auf dem Dach. Auch der Biohof Deventer liegt in unmittelbarer Nachbarschaft.

Eine Scheune in der Rinkeroder Bauernschaft Altendorf ist komplett ausbrannt.
Eine Scheune in der Rinkeroder Bauernschaft Altendorf ist komplett ausbrannt. © Wiesrecker

Der Rentner wurde mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wo er voraussichtlich vorsorglich stationär bleiben wird, so die Polizei des Kreises Warendorf.

Komplett ausgebrannt: der Oldtimer, den ein Rinkeroder seit zwei Jahren wieder hergerichtet hatte.
Komplett ausgebrannt: der Oldtimer, den ein Rinkeroder in seit zwei Jahren Arbeit fast komplett wieder hergerichtet hatte. © Wiesrecker

Der Autoschrauber habe fast zwei Jahre an dem Oldtimer gearbeitet, bei dem es sich um einen MG MK2 handeln soll, so der Augenzeuge. Das Auto sei nahezu wieder fertig gewesen und „sah aus wie neu“. Der Oldtimer ist komplett ausgebrannt.

Der Sachschaden des Brandes dürfte über 100.000 Euro liegen, so eine erste Einschätzung der Polizei.

Die Feuerwehr Drensteinfurt war mit allen drei Löschzügen im Einsatz, dazu kam Unterstützung der Feuerwehr Münster inklusive der Drehleiter aus Münster. Außerdem waren vier Rettungswagen und die Polizei vor Ort. Insgesamt waren circa 60 Einsatzkräfte an dem Brandort.

Brandermittler der Polizei Warendorf werden am Freitag die Brandstelle zu weiteren Untersuchungen aufsuchen.

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