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Drensteinfurterin verhindert Diebstahl, Tatverdächtige wehren sich gegen Einsatzkräfte

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Von: Holger Krah

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Eine Signalkelle der Polizei fordert zum Halt auf.
Widerstand gegen die Polizeibeamten zeigten Tatverdächtige, die versucht haben, eine Drensteinfurterin zu bestehlrn. © Daniel Bockwoldt/dpa (Symbolbild)

Beinahe Opfer eines Diebstahls wurde eine 43-jährige Drensteinfurterin. Sie war am Dienstagnachmittag im Haupttunnel des Münsteraner Hauptbahnhofes unterwegs und bemerkte, wie jemand in ihre Handtasche griff. Sie zog die Tasche weg und verhinderte damit wohl den Diebstahl ihres Portemonnaies, das noch durch andere Gegenstände in der Tasche abgedeckt war.

Münster/Drensteinfurt – Die Drensteinfurterin informierte die DB-Sicherheit über den versuchten Diebstahl. Zusammen mit einer privatreisenden Polizeibeamtin konnten drei Tatverdächtige bis zum Eintreffen der Bundespolizei auf einem Bahnsteig festgehalten werden. Zwei von ihnen gaben sich bei ihrer Festnahme sehr aggressiv.

Ein Algerier im Alter von 23 Jahren und ein Gleichaltriger mit ungeklärter Staatsangehörigkeit leisteten massiven Widerstand und griffen die Einsatzkräfte an. Nach der Fesselung wurden der Algerier und sein 18-jähriger Landsmann ohne weiteren Widerstand der Wache der Bundespolizei zugeführt.

23-Jähriger spuckt Polizisten an

Der 23-Jährige mit ungeklärter Staatsangehörigkeit hingegen leistete enormen körperlichen Widerstand, griff und spuckte die Bundespolizisten an. Auch auf der Wache beruhigte er sich zunächst nicht.

Selbst, als seine Mittäter nach der strafprozessualen Bearbeitung längst entlassen waren, ging er die Bundespolizisten weiter an. Erst eineinhalb Stunden später, als der Mann sich wieder so weit im Griff hatte, dass er keine Gefahr für andere mehr darstellte, wurde er von der Wache entlassen.

Sowohl der versuchte Diebstahl als auch die Widerstandshandlungen wurden mithilfe von Videoaufzeichnungen dokumentiert. Gegen das Trio wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls im besonders schweren Fall eröffnet. Die beiden 23-Jährigen sehen sich zusätzlich mit einem Strafverfahren wegen Widerstands beziehungsweise tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte konfrontiert.

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