Schüler stellen ihre Forschungsergebnisse vor

Drensteinfurt - Zu einer Expertentagung im Rahmen des Forder-Förder-Projektes (FFP) hatte die Teamschule am Mittwochabend in die Alt Post eingeladen. Gleichzeitig wurden auch die Teilnehmer am Känguru-Wettbewerb, bei dem im Multiple-Choice-Verfahren logisches Denken und gute Kenntnisse im Bereich Mathematik abgefragt wurden, geehrt.

Im Vordergrund der Einladung stand jedoch das FFP. Im Rahmen des Projekts, das in Zusammenarbeit mit dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung der Universität Münster zustande gekommen ist, erhielten vier Schüler der Jahrgangsstufe sieben die Chance, eine Expertenarbeit zu schreiben.

Dabei wählten sie die unterschiedlichsten Themen. So entschied sich Tia Giersbach aus der 7c für Wolfgang Amadeus Mozart. In ihrer Arbeit stellte sie seine Biographie sowie zwei seiner Werke vor. Robin Funke aus der Klasse 7b erklärte in seinem Referat die Herstellung und Einsatzgebiete von Supraleitern. Aus der Klasse 7a kamen gleich zwei Schüler. Maik Weber hatte sich mit der Geschichte der Villa ten Hompel in Münster beschäftigt und Nima Nedjati Rad referierte souverän über das Thema Wasser, dabei ging es sowohl um Wasser als Quelle des Lebens als auch um seine Eigenschaften, Möglichkeiten der Energiespeicherung und der Wassergehalt verschiedenster Lebewesen.

Alle vier Arbeiten lagen aus und konnten von den Besuchern begutachtet werden.

Bettina Bruhn, begleitende Lehrerin des Projektes, erklärte: „Wir wollten auch den guten Schülern gerecht werden und das selbstständige Lernen auf hohem Niveau fördern.“ So hätten die Schüler das Thema selber gewählt, sie hätten gelernt, Informationen, speziell aus Büchern, zu bekommen und ihre Arbeiten differenziert zu dokumentieren. Die Präsentation und der Vortrag sei der Abschluss der Arbeit.

Schulleiterin Ulrike Rupieper lobte die Schüler: „Ihr seid mit viel Engagement daran gegangen und habt eine Mini-Doktorarbeit geschrieben, die sich sehen lassen kann“.

Es sei das erste Mal, dass Schüler der Klasse sieben der Teamschule eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben hätten und darauf sei sie besonders stolz.

Für ihre Arbeit erhielten die vier Teilnehmer eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

Beim Känguru-Wettbewerb, an dem insgesamt 32 Teamschüler teilgenommen hatten, erhielten die Stufenbesten einen Eisgutschein und der Sieger des Kängurusprunges, das ist derjenige, der die meisten Aufgaben hintereinander richtig gerechnet hat, ein T-Shirt. Alle Teilnehmer durften sich über eine Urkunde freuen.

Stufenbeste aus dem Jahrgang fünf war Deike Ackermann, aus dem sechsten Jahrgang Philipp Hille, aus Jahrgang sieben Julia Hulin und aus Jahrgangsstufe acht Dominik Katzinski. Letzterer erreichte nicht nur die höchste Punktzahl der Schule, sondern war schon in den vergangenen Jahren Sieger des Wettbewerbes. Den Kängurusprung schaffte, ebenfalls aus dem achten Jahrgang, Pascal von Depka Prondzinski. Die Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes lag in den Händen von Lehrer Jörg Hattrup.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Teamschullehrerin Michaela Wollny-Schwarz und Hendrik Scheel am Saxophon und Emily Summerfield auf der Geige, untermalt. Eine kleine Präsentation ihres Könnens am Klavier gab Tia Giersbach.

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