Drensteinfurter Tafel findet passende Räume

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Rudi Naerger befragt die Drensteinfurterin Margit Prüß, wo sie sich zukünftig bei der Tafel einbringen möchte. 

Drensteinfurt - Die passenden Räumlichkeiten zu finden, hat sich in den letzten Wochen als größte Hürde für die Realisierung der Tafel in Stewwert erwiesen. Jetzt ist ein Standort gefunden!

Jetzt haben die Tafelgründer mit einem Teil der ehemaligen Festhalle Volkmar in der Strontianitstraße ein offensichtlich geeignetes Lokal gefunden. Wenn die Genehmigungen erteilt werden und die Finanzierung gewährleistet werden kann, könnte mit der Herrichtung der Räume bereits im März begonnen werden. 

Es war eine erfreuliche Neuigkeit, die Stefan Gengenbacher, Vorsitzender des Vereins Drensteinfurter Tafel e.V., den rund 20 Anwesenden auf der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Alten Post mitteilte. 

Ehemalige Festhalle für Zwecke ideal

Die ehemalige Festhalle sei, so Vorstandsmitglied Rudi Naerger, für die Zwecke einer Tafel ideal. Es gebe dort einen Kühlraum, Platz für Gefrierschränke, Lager und sogar einen Toilettenraum. „Die Lage ist ausreichend zentral aber weit genug von der Innenstadt, um ungesehen dort einzukaufen“, versicherte er. 

Zudem wolle die Tafel dem Einzelhandel vor Ort keine Konkurrenz machen, führte Naerger aus. Für nichtmobile Tafelbesucher müsse unter Umständen ein Pendelverkehr ins Leben gerufen werden. Jetzt müssten noch das Veterinäramt, das Gesundheitsamt und das Gewerbeaufsichtsamt ihr Einverständnis geben, erklärte Gengenbacher.

Zwei neue Mitglieder für den Verein

Seitens des Kreises Warendorf habe es schon positive Signale zum Standort gegeben. Zufrieden zeigte sich Kassiererin Petra Holler-Kracht mit der Zahl der Mitglieder: Waren es zu Beginn der Versammlung noch 23 Personen, konnte der Verein am Mittwochabend zwei neue Mitglieder begrüßen. 

Tafel funktioniert nur mit Spenden

Gleichzeitig drückte sie ihre Hoffnung aus, dass sich noch viele Drensteinfurter entschließen, dem Verein beizutreten, um mit ihrem Mitgliedsbeitrag den mildtätigen Verein und die gute Sache zu unterstützen. Rund 4000 Euro Spenden seien in den letzten Wochen auf das Konto der Tafel geflossen. 

Diese seien auch zukünftig nötig, denn so Gengenbacher: „Ohne Spenden kann eine Tafel nicht funktionieren.“ Überlegt wurde, zukünftig die Fraktionen mit ins Boot zu holen, um die Finanzierung zu sichern. Damit die Tafel konkret wird, bat Naerger die Anwesenden, die sich praktisch in das Projekt einbringen wollen, in eine Liste einzutragen, welche Arbeit sie interessierten. 

Auch praktische Hilfe wird gesucht

Benötigt werden Personen, die die Lebensmittel holen, einräumen und später ausgeben, für die Logistik, die Verwaltung, zum Putzen oder einfach, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Jeder bringe Fähigkeiten mit, die er sinnvoll einbringen könne, so Naerger. 

Sollte das mit der Festhalle Volkmar amtlich sein, hofft der Verein bei der Herrichtung der Räume auf die ehrenamtliche Hilfe der Drensteinfurter, um die Kosten möglichst gering zu halten. In den nächsten Wochen wird Rudi Naerger für die Personen, die bereits in der Liste stehen, einen Hospitationstermin bei einer der Tafel in der Umgebung vereinbaren, damit sie einen Einblick in die praktische Arbeit erhalten.

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