Drensteinfurter Hotels bisher mit dickem Minus

Ein Zimmermädchen macht Betten in einem Hotel.
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Die Bediensteten der Hotels in Drensteinfurt hatten in diesem Jahr viel weniger Arbeit als normalerweise. (Symbolbild)

Ein dickes Minus verzeichnen die Hotels in Drensteinfurt in den ersten neun Monaten dieses Jahres.

Drensteinfurt – Wurden im vergangenen Jahr von Januar bis September noch 4554 Gäste gezählt, so waren es in diesem Jahr bisher nur 3109. Das ist ein sattes Minus von 31,7 Prozent. Und da ist der November, in dem wegen der verschärften Corona-Maßnahmen nur Geschäftsreisende und keine Touristen übernachten dürfen, noch gar nicht mitgezählt.

Blickt man auf die Zahlen von Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistischem Landesamt nur für die Gäste aus dem Ausland, so ist der Rückgang noch drastischer: Von Januar bis September 2019 kamen 407 Gäste aus dem Ausland, in diesem Jahr waren es im selben Zeitraum lediglich 193. Das ist ein Minus von 52,6 Prozent.

Die Zahl der Gästeübernachtungen in den ersten neun Monaten betrug im Jahr 2019 exakt 7077 und in diesem Jahr 4855 (minus 31,4 Prozent). Ausländische Gäste waren 2019 in dem Zeitraum zusammen 935 Nächte in Drensteinfurter Hotels, in diesem Jahr 438 (minus 53,2 Prozent).

Unverändert blieben die Gäste durchschnittlich 1,6 Tage in Drensteinfurt, Gäste aus dem Ausland sogar 2,3 Tage.

...und wie sieht es in der Nachbarschaft aus?

Noch stärker gebeutelt als Drensteinfurt mit seinem Minus von 31,7 Prozent bei den Gästeankünften waren im Kreis Warendorf die Kommunen Ahlen (minus 48,2 Prozent), Beelen (minus 47,7 Prozent) und Ostbevern (minus 47,2 Prozent). Gegen den Trend verzeichnete Wadersloh als einzige Kommune des Kreises ein Gästeplus von 35,7 Prozent.

Münster als echte Touristenhochburg verzeichnet ein Minus von 46,6 Prozent bei den Gästeankünften, in Hamm übernachteten 39 Prozent weniger Gäste in den Hotels der Stadt.

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