Drensteinfurter Erlbad weiter an der Spitze

+
Das Drensteinfurter Erlbad lockte 2017 wieder deutlich mehr Besucher als die Bäder in Ahlen, Hamm und Telgte.

Drensteinfurt - Das Erlbad genießt weit über die Grenzen von Stewwert hinaus einen guten Ruf. Zahlreiche Besucher auch aus den benachbarten Regionen kommen im Sommer regelmäßig hierher, um die gute Atmosphäre und heile Welt im Schwimmbad der Wersestadt zu genießen. Am Donnerstag legte Andreas Willuweit dem Ausschuss für Schule, Sport und Kultur die Zahlen für die Saison 2017 vor.

„Die vergangene Saison war aufgrund des Wetters eher unspektakulär“, teilte Willuweit mit. Im Frühsommer Sonne, der Sommer durchwachsen vor allen Dingen in der Ferienzeit. Die 87.393 Besucher waren zwar kein Spitzenwert wie im sonnigen Jahr 2016, als 113.075 Wasserbegeisterte das Bad besuchten. Dennoch brachten die Zahl das Erlbad an die Spitze der Freibäder im Vergleich mit den umliegenden Bädern.

So verzeichnete das Freibad in Ahlen nur 39.835 Besucher und der Selbachpark Hamm 29.956 Besucher. Ins Südbad Hamm kamen 63.597 Besucher und in Telgte 59.153 Badegäste. In diesem Jahr haben sich bereits knapp 47.000 Besucher im Erlbad abgekühlt. „Wir hatten einen super Start“, freut sich Willuweit. Eine Prognose sei aber nicht möglich, dafür sei die Zahl der Besucher zu sehr vom Wetter abhängig.

Erlbad-Umbau in den Jahren 1999 und 2000

Das das Erlbad im Vergleich mit anderen Bädern gut dasteht, sei, so Willuweit, zum einen der guten Atmosphäre geschuldet und zum anderen dem beheizten Wasser und der Möglichkeit, auch richtig Bahnen schwimmen zu können. Die Kosten für die Unterhaltung des Bades beliefen sich im Jahr 2017 auf insgesamt 241.100 Euro. Den Einnahmen von 118.200 Euro standen Ausgaben in Höhe von 383.300 Euro gegenüber.

Das Defizit wird aus Haushaltsmitteln gedeckt. Pro Kopf bezuschusst die Stadt das Erlbad bei einer Einwohnerzahl von gut 16.000 Einwohnern somit mit 15 Euro. Eine Einsparung ergibt sich aus der Tatsache, dass die Becken mit Brunnenwasser gefüllt werden. Dafür nannte Willuweit einige Kostenpunkte: 9.000 Euro für die Reinigung und Chlorung des Wassers, 14.000 Euro für die Heizung, die die Solaranlage bei der Wassererwärmung unterstützt, und 25.300 Euro für den Stromverbrauch – im Wesentlichen für die Pumpen.

Feier zum 50-jährigen Geburtstag im Erlbad - Teil 1

Der Verkauf der Einzelkarten ist gegenüber dem Vorjahr von 20.800 auf insgesamt 12.813 gesunken. Im vergangenen Jahr wurden exakt 200 Zehnerkarten weniger verkauft (346/ 2016: 546. Dafür ist der Verkauf der Saisonkarten erneut gestiegen – von 894 auf 1045. Den größten Anteil an den Saisonkarten hatte wiederum der Verkauf der Familienkarten von insgesamt 445 Stück. Auch die Zahl der verkauften Familientageskarten stieg von 441 im Jahr 2016 auf 605 Karten im Jahr 2017.

Weiterhin angeboten wird das Frühschwimmen am Donnerstagmorgen. Ende Juni ist ein besonderer Weinabend mit Verköstigung geplant. Der Kinderflohmarkt findet am 8. Juli statt und das „Erlbathlon“ am 18. August. Das Nachtschwimmen unterm Sternenhimmel soll in diesem Jahr ebenfalls stattfinden. „Wir entscheiden je nach Wetterlage spontan“, verspricht Andreas Willuweit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare