Martina Lammersmann an der Spitze der IGW

Drensteinfurt – Der Vorsitz der IGW Drensteinfurt bleibt in der Familie. Auf der Mitgliederversammlung  stand Heinz Gaßmöller nach vier Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl zur Verfügung. Den rund 20 anwesenden Mitgliedern fiel die Wahl leicht: Einstimmig wählten sie seine Schwester Martina Lammersmann an die Spitze der IGW.

Man wolle sich im Angesicht der Corona-Pandemie kurz halten, hatte Heinz Gaßmöller die Versammlung eröffnet. So wurden die Themen in aller Kürze abgearbeitet. Bei der Wahl gab es sofortige Übereinstimmung. Neu gewählt wurde neben der ersten Vorsitzenden der erste Kassierer. Dieses Amt hatte bislang Martina Lammersmann ausgeführt. 

Einstimmig und in Abwesenheit wählten die Anwesenden die bisherige Beisitzerin Dagmar Lang als ihre Nachfolgerin. Wiederwahl hieß es für die langjährige Schriftführerin Petra Kiffe und die Beisitzer Petra Scheffer und Susanne Kurzhals. Tobias Ahlers und Annette Dortmann legten ihr Amt als Beisitzer nieder. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich die Vorsitzende bei Annette Dortmann für mehr als 30 Jahre Arbeit im Vorstand. Gesucht wurden drei neue Beisitzer, hier wählten die Mitglieder einstimmig Heinz Gaßmöller, Stefan Werner und Sebastian Schröder. 

Mit einem Blumenstrauß bedankte sich die Vorsitzende Martina Lammersmann  (rechs) bei Annette Dortmann für mehr als 30 Jahre Arbeit im Vorstand

Erfreulich sei, so die neue erste Vorsitzende, dass drei neue Mitglieder in den Verein eingetreten sind. Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 159 Personen. 

„Wir haben wahnsinnig viel gemacht“

Kurz rief Martina Lammersmann die vergangenen Veranstaltungen in Erinnerung. „Wir haben wahnsinnig viel gemacht“, stellte sie stolz fest. Die neu eingeführten digitalen Stewwerter Taler seien gut angenommen worden, genau wie der Weihnachtsmarkt. Sie habe nur positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten. 

Erfolgreich waren auch das Summer Feeling, das Moonlight Shopping und der Herbstmarkt. Zudem habe der Verein etliche Großanschaffungen getätigt, wie zum Beispiel die winterliche Illumination. Hier richtete Lammersmann einen besonderen Dank der IGW an die Stadt und die Ratsfraktionen. „Unsere Finanzierung reichte nur für den Marktplatz“, erklärte sie. 

Die Stadt habe die Weihnachtsbeleuchtung in den angrenzenden Straßen bezahlt. Weiterhin seien 20 einheitliche Veranstaltungshütten für Feste angeschafft worden. Man habe dafür zwei Fördertöpfe in Anspruch nehmen können. Angeschafft wurden zwei Wechselbrücken, um die Hütten zu transportieren und zu lagern, und eine einheitliche Beleuchtung und Deko der Hütten. 

Standgebühren werden teurer

„Wir haben viel Geld ausgegeben, aber das Geld ist für die Drensteinfurter gut investiert“, machte Lammersmann deutlich. Aufgrund der Anschaffungen und der extrem hohen Kosten der Organisation und Durchführung der Feste überlegt die IGW, neue Einnahmequellen zu generieren. Um die Veranstaltungen auch weiterhin stemmen zu können, sollen unter anderem die Stellgebühren für die Hütten erhöht werden.

Weiterhin arbeitet die IGW an einem Instagram-Auftritt. Der soll unter den Hashtags #IGW und #aktuellesStewwert zu finden sein. In diesem Jahr soll auch die Idee des „Stewwerter Adventskalenders“ in Kooperation mit Vereinen und Organisationen realisiert werden. 

Eine Kooperation ist die IGW auch mit der Stadt eingegangen. In diesem Jahr liegt die Organisation des Dreingaufests komplett in den Händen der Stadt. Die IGW übernimmt weiterhin die Ausrichtung des IHK-Heimatshoppens. Der Vorstand zeigte sich optimistisch, dass die verkaufsoffenen Sonntage stattfinden werden. „Wenn die Feste stattfinden, wird die Gewerkschaft Verdi keine Einwände haben“, glaubt Gaßmöller.

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