Weihnachtssingen des Chores „conTAKT“ in St. Regina

Vollmundig und klangstark präsentierten sich die Sänger des Chores „conTAKT“ beim Weihnachtssingen in der St.-Regina-Kirche.
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Vollmundig und klangstark präsentierten sich die Sänger des Chores „conTAKT“ beim Weihnachtssingen in der St.-Regina-Kirche.

DRENSTEINFURT - „Es ist eine Freude, in dieser Stunde am Ende der Weihnachtszeit noch einmal Weihnachten feiern zu dürfen.“ Mit diesen Worten begrüßte Pastor Matthias Hembrock die Besucher des vom Chor „conTAKT“ ausgerichteten Weihnachtssingens in der vollbesetzten St.-Regina-Kirche.

„Das Kind, das wir finden, dieser Jesus Christus, soll uns ansprechen, erfüllen. Das kann uns gelingen durch diese wunderschönen Gesänge und die gute Atmosphäre“, sagte Hembrock. Dass der Chor diesem Anspruch gerecht wurde, bewies er durch eine Leistung, die das Publikum zum Schluss mit nicht enden wollendem Applaus honorierte.

Vollmundig und klangstark präsentierten die Sängerinnen und Sänger ein besinnliches und ansprechendes Programm. Das „Laudate omnes gentes“ zeigte eindrucksvoll das Können des Chores, der durch ein perfektes Crescendo und Decrescendo die Eindringlichkeit des Liedes hervorhob.

Begleitet wurde der Chor von mehreren Instrumentalisten, die teilweise den Gesang ergänzten oder die Atmosphäre durch Solomelodien bereicherten. Simon Gassmöller begeisterte an der Trompete ebenso wie Raphaela Gerlach an der Klarinette und Astrid Flöter an der Querflöte.

Konrad Blanke war für den Rhythmus verantwortlich. Auf dem Cajón (Spanisch für Schublade), einem aus Peru stammenden Musikinstrument, zeigte er sein Können auf beeindruckende Weise.

Die Instrumentalisten Heide Kraft am Kontrabass und Alfred Hahne an der Gitarre vervollkommneten die musikalische Begleitung. Mit Kantorin Miriam Kaduk am Klavier holte sich der Chor eine weitere „Fachfrau ins Boot“, wie es Ludwig Flöter am Ende treffend bemerkte.

Heiner Eckervogt war nicht nur als Saxophonist für solistische Einlagen verantwortlich, sondern auch für die Perkussion und die wunderbare Beleuchtung der Kirche. Als sehr gelungen ist das vielfältige Farbenspiel im Altarraum der Kirche zu bezeichnen. Beim „Unter Gottes Sternenmantel“ erstrahlte die Kirche in leuchtendem Blau und vermittelte eine nahezu himmlische Atmosphäre. Bei einigen Liedern unterstützten die zahlreichen Besucher den Chor durch eifriges Mitsingen. Mit einem Männersolo begann das Stück „Sehen können“. Kräftig und sicher erklang ihr Gesang, indem sich die Frauenstimmen dann harmonisch einfädelten. Durch besinnliche Texte unter anderem aus dem Lukas-Evangelium brachten die Sänder den Zuhörern das Motto „Ihr werdet finden ein kleines Kind“ nahe und regten gleichzeitig zum Nachdenken an.

Für Ulla Blanke, die die Nachfolge von Susanne Renk angetreten war, war es das erste Weihnachtssingen als Dirigentin und Chorleiterin. Dass die 48 Sängerinnen und 18 Sänger mit ihr eine gute Wahl getroffen haben, war anhand der Begeisterung des Publikums deutlich zu erkennen.

Mit einem gemeinsam gesungenen „Oh du fröhliche“ endete das musikalische Programm. Im Anschluss lud der Chor zu einem gemütlichen Zusammensein in die Alte Küsterei ein. - mew

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