Drensteinfurt rüstet sich für Sturmtief "Sabine"

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Sturmerprobt die die Feuerwehr in Drensteinfurt. Anfang 2018 entfernten die Wehrleute aus Walstedde Bäume, die Sturmtief "Burglind" entwurzelt hatte.

Sturm Sabine wird in der Nacht zu Montag über Nordrhein-Westfalen hinwegziehen. Seinen Höhepunkt erreicht der Sturm im NRW zwischen 1 und 4 Uhr am frühen Montagmorgen. Örtlich sind Orkanböen von über 120 Kilometern pro Stunde möglich.

Drensteinfurt - In Drensteinfurt sehen sich das Ordnungsamt und die Freiwillige Feuerwehr gut vorbereitet: Deren Mitarbeiter beobachten die Sturmwarnungen genau. „Die Kreissägen sind geprüft und auch das Absperrmaterial, um gegebenenfalls Straßen abzusperren, steht bereit“, sagt Frank Kronshage, Stellvertreter Leiter der Freiwilligen Feuerwehr. (Hier klicken für unseren aktuellen Ticker zum Thema!)

Feuerwehr und Ordnungsamt arbeiten eng zusammen

Die Feuerwehr steht in engem Kontakt zum Ordnungsamt und Bauhof, dessen Mitarbeiter mit weiteren Sägen und Materialen die Wehrleute unterstützen werden. „Die Zusammenarbeit klappt super“, weiß Kronshage aus vorherigen Einsätzen. Beide Teams, Feuerwehr und Ordnungsamt, sind in Bereitschaft. Für den Fall, dass der Sturm tatsächlich in Drensteinfurt wütet und größere Schäden anrichtet, wird die Einsatzführung nicht über die Leitstelle koordiniert, sondern vor Ort in der Einsatzzentrale, so Kronshage.

Auch Bau- und Ordnungsamtsleiter Martin Brinkötter sieht seine Mitarbeiter gut vorbereitet. „Kyrill ist uns allen noch eindrucksvoll in Erinnerung“, sagt er. 2007 waren Ordnungsamt und Feuerwehr im Dauereisatz. Damals entwurzelte der Orkan zahlreiche Bäume und Sträucher, fegte Dachpfannen von den Dächern und riss Fassadenteile ab.

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