Feuerwehr im Dauereinsatz

Drei Brände in einer Nacht, drei Personen verletzt - wieder Feuer in einer Scheune

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Am Krummen Kamp war es aus noch unbekannten Gründen zu einem Zimmerbrand gekommen. 

[Update, 13.18 Uhr] Drei Feuer in Drensteinfurt in der Nacht zu Samstag: Gebrannt hat eine Scheune in der Bauernschaft Hemmer. Fast zeitgleich wurden die Einsatzkräfte zu einem Wohnungsbrand an der Straße Krummer Kamp alarmiert. Wenig später dann der dritte Fall: Auf dem Westwall kam es wegen angebrannten Essens zu einer starken Rauchentwicklung. Eine logistische Herausforderung:

Drensteinfurt/Rinkerode – Mit drei Bränden in der Gemeinde in der Nacht zum Samstag stand die Feuerwehr vor einer logistischen Herausforderung, die aber mithilfe der Einsatzkräfte aus allen drei Ortsteilen sowie der Kameraden aus Sendenhorst und Albersloh gut gemeistert wurde. 

Noch während sich die Drensteinfurter Feuerwehr gegen 2 Uhr auf dem Weg zu einem Brand einer Scheune in der Bauernschaft Hemmer machte, kam ein Notruf aus Stewwert rein. Ein Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus im Krummen Kamp machten den Einsatz der Drehleiter erforderlich. 

Die Drensteinfurter und auch Walstedder Kameraden fuhren daher zum Krummen Kamp, die Löscharbeiten an der Scheune in der Bauernschaft Hemmer in Rinkerode übernahmen die Rinkeroder Feuerwehr und Löschzüge aus Albersloh. Auch die Drehleiter aus Sendenhorst war im Einsatz.

Ein Raum in der Scheune in Hemmer wurde stark beschädigt.

Vor Ort brannte ein Raum in der Scheune in voller Ausdehnung, das Feuer wurde aber schnell unter Kontrolle gebracht. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand und auch die umliegenden Gebäude waren nicht in Gefahr. 

Zimmerbrand am Krummen Kamp

Am Krummen Kamp war es aus bisher unbekannten Gründen zu einem Zimmerbrand gekommen. Der 54-jährige Wohnungsinhaber war in der Nacht vom Rauch wach geworden und hatte den Notruf abgesetzt und sich selbst ins Freie gerettet. Er wurde leicht verletzt zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. 

Aufgrund der parallelen Einsätze unterstützten Kameraden der Feuerwehr Sendenhorst den Einsatz. Die Feuerwehrleute löschten mit drei Atemschutztrupps und drei Sicherheitstrupps über den Balkon das Zimmer und sorgten für Belüftung. 

Vergessenes Essen - starke Rauchentwicklung

Noch während die beiden Einsätze liefen, ging bei der Feuerwehrleitstelle eine weitere Brandmeldung am Westwall ein. In einer Wohnung in der Martinstraße kam es durch auf dem Ofen vergessenes angebranntes Essen zu einer starken Rauchentwicklung. 

Am Westwall war Essen auf dem Ofen vergessen worden - es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Zwei Männer im Alter von 29 Jahren, einer davon der Wohnungsinhaber, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich darauf, den Herd abzustellen und für eine natürliche Belüftung zu sorgen. 

Zweiter Scheunenbrand innerhalb einer Woche in Rinkerode

Es ist bereits der zweite Brandt einer Scheune innerhalb einer Woche in Rinkerode. Auch hier wird die Spurensicherung der Polizei vor Ort die Unfallursache ermitteln. Beim Brand in der Bauernschaft Natorp vom 14. Juli ergaben die Ermittlungen einen technischen Defekt als Ursache.

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