Auf neuen Wegen in die Drensteinfurter Innenstadt

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Drensteinfurt – Mit dem Beginn der dritten Bauphase am Marktplatz ändert sich die derzeitige Verkehrsführung. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Ab kommenden Montag wird die Verkehrsverbindung Münsterstraße/Mühlenstraße gesperrt. Schon seit Freitag gilt in der Kurzen Straße wieder die ursprüngliche Einfahrtregelung.

Geöffnet wird ebenfalls am Montag die Zufahrt zum Marktplatz an der Hammer Straße. Den Bereich der Innenstadt hinter dem Marktplatz erreichen Autofahrer über die Josefstraße. Fußgänger und Radfahrer können den Marktplatz auch weiterhin überqueren. Das Ende der Baumaßnahme ist mit Ende Oktober bereits im Blick.

Wer in den nächsten Wochen mit dem Auto in die Innenstadt fahren möchte, muss den Weg über die Josefstraße wählen. Auf der ohnehin schon gut befahrenen Straße mit dem Nadelöhr in Höhe der Einfahrt zur Martinstraße und dem engen Bereich in der Linkskurve ist dann mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Über Josefstraße in die Innenstadt

Von der Josefstraße aus erreichen die Fahrer über die Landsbergstraße die Bahnhofstraße. Von dort nach links abgebogen, geht’s zum Bahnhof und nach rechts in die Innenstadt. Die Rückfahrt ist dann problemlos über die Kurze Straße zur Wagenfeldstraße und von dort zur geöffneten Hammer Straße möglich.

Zonenhalteverbot in der Innenstadt

Für sämtliche Parkplätze in der Innenstadt, auch für die sechs neuen Plätze auf dem Markt, gilt das Zonenhalteverbot. Dieses besagt, dass Fahrzeuge nicht länger als zwei Stunden dort parken dürfen. Ausdrücklich weist Hans Ulrich Herding, Leiter des Umweltamtes, darauf hin: „Es handelt sich hier nicht um Dauerparkplätze“, vielmehr sollen die Plätze den Kunden der angrenzenden Geschäfte oder Arztpraxen dienen. Ergänzend erklärt Brinkötter: „Die Regelung gilt auch dann, wenn kein separates Schild am Parkplatz darauf hinweist.“

Sperrung der Münsterstraße/Mühlenstraße

Die Sperrung der Zufahrt Münsterstraße/Mühlenstraße war von Anfang an geplant. „Wir versuchen alle Belange zu berücksichtigen, aber die teilweise Sperrung lässt sich nicht verhindern“, bittet Jan Schwering, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, die Bürger um Verständnis. Gerade in diesem Bereich fallen umfangreiche Arbeiten an, da sich dort der Schacht für den Brunnen befindet. Hier müsse eine dreiviertel Meter große Betonschicht mit Metallstäben aufgetragen und die Lichtinstallation angebracht werden, damit zukünftig auch Lkw den Bereich, ohne Schaden anzurichten, überfahren können.

Zwei Monate durch Tiefbauarbeiten verloren 

Ursprünglich hatte die Stadt gehofft, dass die Arbeiten am Marktplatz bereits Ende September abgeschlossen werden. „Fast zwei Monate haben wir verloren durch umfangreiche zusätzliche Tiefbauarbeiten“, so Herding.

Diese Tiefbauarbeiten gewährten aber, dass der Platz für die nächsten Jahre gerüstet ist. „Die Maßnahmen hätten sonst in ein paar Jahren durchgeführt werden müssen“, betonte Schwering, daher sei es keine verlorene Zeit, sondern eher ein Gewinn.

Arbeiten rund um Bäume abgeschlossen

Bereits fertig sind die Arbeiten an den Bäumen, die den Platz umsäumen. Bauhofmitarbeiter haben die Bäume beschnitten. Am Boden befindet sich um jeden Baum eine mit kleinen Steinen eingefasste runde Fläche. Von hier kann der Baum bei Trockenheit bewässert werden. Um die Scheibe herum ist eine kreisrunde Schicht aus Kunstharz aufgetragen, die bis Montag ausgehärtet ist. Angebracht wurden auch die Strahler, die den Baum anleuchten.

Wenn alles fertig ist, wird der Marktplatz voraussichtlich mit einer kleinen Feier eingeweiht. „Das wird ein echtes Schmuckstück, da sind wir schon stolz drauf“, begeistert sich Schwering.

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