Tests fielen negativ aus

Corona-Gerüchte an Teamschule in Drensteinfurt ausgeräumt

Anja Sachsenhausen, Leiterin der Teamschule Drensteinfurt.
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Anja Sachsenhausen, Leiterin der Teamschule Drensteinfurt.

Drensteinfurt – Als das Gerücht unter den Eltern der Teamschüler in der vergangenen Woche die Runde machte, dass es im Umfeld zweier Teamschüler einen akuten Coronafall gegeben habe, war die Sorge bei vielen Eltern groß.

Schulleiterin Anja Sachsenhausen reagierte prompt und informierte in einem Rundbrief über den Sachverhalt. „Betroffen waren zwei Kinder aus der fünften und siebten Klasse“, erklärt die Schulleiterin. Die Familie der Geschwister hatte am Wochenende zuvor Besuch eines Onkels aus Süddeutschland gehabt. Bei diesem erwies sich ein in der Firma durchgeführter Coronatest am vergangenen Montag als positiv.

„Die Familie hat sehr verantwortungsvoll reagiert, die Schule informiert und die Kinder aus der Schule gelassen“, berichtet Sachsenhausen. In den betroffenen Klassen verordnete Sachsenhausen Maskenpflicht auch im Unterricht.

In diesem Zusammenhang bat sie alle Schüler darum, bei geringen Symptomen nicht zur Schule zu kommen, sondern stattdessen den Arzt zu konsultieren. Wichtig sei es auch, beim Auftreten von Verdachtsfällen im familiären Umfeld die Schule zu informieren.

Sachsenhausen besprach sich mit der Stadt und blieb im Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Das Warten auf die Ergebnisse der Tests der betroffenen Familie war lang, berichtete sie. Am Montag um 11 Uhr gab es dann endlich Entwarnung. Alle Tests waren negativ. Mit dem Ergebnis hob die Schulleiterin auch die Maskenpflicht im Unterricht wieder auf. Die betroffene Familie muss aber noch eine weitere Woche in Quarantäne bleiben. Erst nach einem weiteren negativen Test dürfen die beiden Teamschüler wieder zur Schule kommen.

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