Sanierungen und neue Heizanlagen zeigen Wirkung

CO2-Reduzierung um 20 Prozent bis 2020 in Stewwert "machbar“

Der höchste Anteil des Energieverbrauchs findet in den Bildungseinrichtungen wie der Teamschule statt.
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Der höchste Anteil des Energieverbrauchs findet in den Bildungseinrichtungen wie der Teamschule statt.

Der Energiebericht, den Bauamtsleiter Christoph Britten jetzt in der Sitzung des Bauausschusses vorstellte, stimmte zufrieden. Das gesteckte Ziel der CO2-Reduzierung um 20 Prozent bis zum Jahre 2020 gegenüber 2006 ist realisierbar, so das Fazit. Erreicht werde dies durch energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

Drensteinfurt – Die energetische Sanierung von Fassaden- und Dachflächen, die Installation von intelligenter Gebäudeleittechnik, die Erneuerung von Heizanlagen, die Einbindung von Solarenergie, Abwasserabwärme und Nutzung von Wärmepumpen haben dazu geführt, dass bis zum Jahr 2018 insgesamt 16 Prozent CO2 eingespart werden konnte. Auf einen Quadratmeter runtergerechnet sei man heute schon bei 27 Prozent CO2-Reduktion. „Unser Ziel ist es aber, den Gesamtverbrauch von CO2 zu reduzieren“, machte Britten deutlich.

Die Einsparungen bei Strom lagen bei elf Prozent, bei der Heizung bei 47 Prozent und beim Wasser bei 22 Prozent – jeweils bezogen auf ein Quadratmeter.

Ein hoher Anteil Strom werde in Verwaltungs- und Betriebsgebäuden gebraucht, so Britten. Gerade im Bereich von Servern gebe es heute höhere Verbrauchswerte, denn einige Computer liefen dort oft Tag und Nacht. Der höchste Anteil des Energieverbrauchs finde in den Bildungseinrichtungen statt. „Das ist nicht weiter verwunderlich, haben wir hier doch die meiste Grundfläche, erklärte der Bauamtsleiter. Der höchste Wasserverbrauch fällt bei sozialen Einrichtungen an. „Wo viele Personen wohnen, wird auch viel geduscht“, machte Britten deutlich.

Nutzungsverhalten von Gebäuden durchleuchten

Aufgabe der Stadt sei es, das Nutzungsverhalten in Schulen, Sportstätten, Verwaltungsgebäuden und Wohnheimen zu analysieren und gegebenenfalls Einsparungen vorzunehmen und das Nutzungsverhalten positiv zu beeinflussen.

In Zukunft werde es neben allen technischen Optimierungen auch darauf ankommen, mit knappen Ressourcen schonend umzugehen und klimaschädliches Verhalten zu vermeiden oder mindestens zu reduzieren, so Bauamtsleiter Britten weiter. Das Wissen um sinnvolles Lüften, Abschaltzeiten von Heizung und Flutlichtanlagen oder der sparsame Umgang mit Trinkwasser bei Bewässerung und Duschen müsse den Bürgern vermittelt werden.

Der Energiebericht wird jährlich von der Stadtverwaltung erstellt und kann im Bürger- und Gremien-Infoportal auf der Internetseite der Stadt Drensteinfurt eingesehen werden.

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