Gefahr auf den Gleisen: CDU will Bahnübergang entschärfen

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Direkt auf den Gleisen müssen Verkehrsteilnehmer halten, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug links in den Pröbstingweg abbiegen will.

Rinkerode – Die CDU-Ortsunion Rinkerode bemüht sich um die Verkehrssicherheit am Bahnübergang in Rinkerode und um neue Möglichkeiten für Gewerbebetriebe im östlichen Teil des Golddorfes. Entsprechende Anträge für den Bauausschuss werden vorbereitet.

Das Problem am Bahnübergang sei deutlich, so die CDU-Ortsunion in einer Pressemitteilung: „Fahrzeuge, die aus dem Dorf kommend Richtung Albersloh den Bahnübergang überqueren, halten oft mitten auf den Gleisen an, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug links in den Pröbstingweg abbiegen will und aufgrund von Gegenverkehr warten muss.“ Das Gleiche könne passieren, wenn Fahrzeuge aus dem Pröbstingweg kommen, weil der Zufahrtsbereich des Pröbstingweges sehr schmal und Begegnungsverkehr daher kaum möglich sei.

„Autofahrer müssten eine solche Situation eigentlich voraussehen und vor dem Bahnübergang warten“, heißt es in dem Schreiben. Doch das gelinge längst nicht immer. „Das ist gefährlich – bis hin zur Lebensgefahr“, warnt die Rinkeroder CDU. Denn man wisse nie, wann die Schranken wieder schließen müssen.

Gemengelage an Gefahren

Die CDU-Politiker weisen auf ein weiteres Problem am Bahnhof hin: „Außerdem befinden sich in diesem Bereich Fahrradabstellanlagen für Bahnfahrgäste Richtung Münster und zahlreiche Passagiere sind hier zu Fuß unterwegs.“ Diese Gemengelage an Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer gelte es zu entschärfen.

Die Ortsunion Rinkerode möchte folgenden Vorschlag diskutieren: „Es wird eine Straße gebaut ausgehend vom Pröbstingweg in östlicher Richtung (Albersloh), die dann deutlich hinter den ansässigen Gewerbebetrieben in südlicher Richtung auf die Albersloher Straße mündet. Die Verkehrsführung sollte so angepasst werden, dass diese neue Straße als Alternative zur schmalen Einmündung in den Pröbstingweg dient oder die alte Verkehrsführung ersetzt.“ - WA

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