Bürgermeister von Drensteinfurt und Ascheberg vereinbaren engere Zusammenarbeit

Bessere Verkehrsverbindung mit dem Rad angestrebt

Gute Nachbarschaft: Aschebergers Bauamtsleiter Klaus van Roje (von links) und Bürgermeister Thomas Stohldreier trafen in Drensteinfurt Bürgermeister Carsten Grawunder und Christoph Britten, den Leiter des Fachbereichs 2.
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Gute Nachbarschaft: Aschebergers Bauamtsleiter Klaus van Roje (von links) und Bürgermeister Thomas Stohldreier trafen in Drensteinfurt Bürgermeister Carsten Grawunder und Christoph Britten, den Leiter des Fachbereichs 2.

Wie beim ersten Treffen in Ascheberg verabredet, trafen sich Bürgermeister Stohldreier aus Ascheberg und Bürgermeister Grawunder zum Gegenbesuch in Drensteinfurt. Mit dabei diesmal die beiden „Bauamtsleiter“ Christoph Britten und Klaus van Roje. Schwerpunktthemen waren die Entwicklung und Realisierung von Bauland sowie der ÖPNV und insbesondere die Fahrradmobilität.

Drensteinfurt - Beide Kommunen gehören zur Stadtregion Münster und stehen denselben Herausforderungen gegenüber. Aufgrund der Nähe zum Oberzentrum Münster ist die Nachfrage nach Wohnraum immens hoch, gleichzeitig sollte der Wohnraum für junge Familien bezahlbar bleiben.

Die enge Zusammenarbeit zwischen den Rathäusern auf beiden Seiten der Kreisgrenze soll intensiviert werden. Der Fachkräftemangel macht sich bereits in beiden Rathäusern bemerkbar. Derzeit hilft die Ascheberger Standesbeamtin mit ein paar Stunden in Drensteinfurt aus.

In Kürze steht der Spatenstich zum Radwegbau zwischen Herbern und Mersch an. „Viele Herberner nutzen die gute Bahnanbindung an die Städte Münster und Hamm von Mersch aus und möchten hierfür gerne auch mal den Pkw stehen lassen“, unterstreicht Stohldreier die Bedeutung dieser Verkehrsanbindung. Zunächst wird der Abschnitt auf Ascheberger Gebiet bebaut, aber auch die Planungen auf Drensteinfurter Seite laufen bereits auf Hochtouren.

Ein weiteres Zukunftsthema ist eine mögliche Schnellbuslinie von Haltern am See über Lüdinghausen, Ascheberg nach Drensteinfurt oder vielleicht sogar bis nach Ahlen, wie sie bereits im Nahverkehrsplan des Kreises Coesfeld als Prüfantrag verankert ist. „Sobald wie möglich sollen dazu in Drensteinfurt verwertbare Erhebungen durchgeführt werden“, erläutert Carsten Grawunder. Auch in Ascheberg wird derzeit ein Mobilitätskonzept erstellt, für das bereits Bürger und Unternehmen befragt wurden. Beide Bürgermeister sind sich darin einig, dass erst ein attraktiver ÖPNV geschaffen werden muss, damit der Umstieg vom eigenen Pkw zum ÖPNV attraktiver wird.

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