Bürgermeister Grawunder vereidigt - Start unter Corona-Bedingungen

Ein Bild aus Drensteinfurt mit nachhaltiger Wirkung. In der Mitte Bürgermeister Carsten Grawunder.
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Ein Bild mit nachhaltiger Wirkung. In der Mitte Bürgermeister Carsten Grawunder.

Die konstituierende Ratssitzung, die am Montagabend unter den Bedingungen des „Lockdown light“ in Drensteinfurt in der Dreingauhalle stattgefunden hat, wird den Ratsmitgliedern noch lange im Gedächtnis bleiben.

Drensteinfurt – Mit Mundschutz sprach Bürgermeister Carsten Grawunder zu Beginn seiner zweiten Amtsperiode die Eidesformel. Einen Mundschutz trugen auch die Ratsangehörigen, die sich zu seiner Vereidigung von den Plätzen erhoben hatten. Eingeführt und vereidigt wurden auch die beiden stellvertretenden Bürgermeister Andreas Brinkmann und Simone Stude sowie die neuen Ratsmitglieder.

Corona-Schnelltests vor der Sitzung als Herausforderung

In diesem Jahr begann die konstituierende Ratsversammlung für die Teilnehmer mit einem Corona-Schnelltest. Für die Verwaltung war das eine kleine logistische Herausforderung, musste doch das Testergebnis möglichst aktuell vorliegen. So hatten sich 28 Ratsmitglieder und Mitarbeiter der Verwaltung bereits am Sonntag zum Test eingefunden, 13 weitere Anwesende erhielten ihren Test am Montag eine Stunde vor der Sitzung. Rund 30 Minuten mussten die Getesteten auf ihr Ergebnis, das bei allen negativ ausgefallen war, warten.

Als zusätzliche Sicherheit bestand während des Aufenthaltes in der Dreingauhalle, in der die Plätze großzügig in der Halle verteilt waren, durchgehend Mund- und Nasenschutzpflicht. Bürgermeister Carsten Grawunder, sein allgemeiner Vertreter Jan Schwering und Alessa Dohm saßen am Verwaltungstisch durch Plexiglasscheiben getrennt,

Verabschiedung langjähriger Ratsmitglieder verschoben

In seiner Ansprache erinnerte der alte und neue Bürgermeister daran, dass in Europa seit 75 Jahren Frieden herrscht, der die Menschen mit Freude und Dankbarkeit erfülle. Mittlerweile seien sogar freundschaftliche Beziehungen nach Frankreich und Italien gewachsen, die in diesem besonderen Jahr, das ganz von der Corona-Pandemie bestimmt sei, nur schwer gepflegt werden könnten.

„Wir befinden uns heute, 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, erneut im Kampf – im Kampf gegen ein gefährliches Virus, das unvorbereitet in unser Leben getreten ist“, so der Bürgermeister. Aus diesem Grund werde diese erste Ratssitzung der neuen Amtszeit schlicht verlaufen. Bedauerlicherweise werde auch die verdiente würdige Verabschiedung langjähriger Ratsmitglieder verschoben, erklärte Grawunder.

„Gemeinsam mit Ihnen möchte ich Drensteinfurt nach vorne bringen“, wandte er sich an die Ratsmitglieder. „Ich strecke Ihnen meine Hand zur Zusammenarbeit aus und freue mich, wenn Sie mir ihre reichen“, schloss er seine Ansprache nach seiner Vereidigung. Diese hatte Bernhard Stückmann als Alterspräsident vorgenommen.

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