Neues Lokal

Bistro-Restaurant „Andre‘s Auszeit“ ist bereit zum Öffnen

Andre Krawczyk (links) und Frank Raulf in Andre‘s Auszeit
+
In völlig neuem Design und mit stylishen Lichteffekten erstrahlt die ehemalige Bäckerei Becker in neuem Licht. Die Betreiber Andre Krawczyk (links) und Frank Raulf haben ganze Arbeit geleistet bei der Gestaltung von „Andre’s Auszeit“.

Die Stewwerter warten schon lange auf die Eröffnung der neuen Gastronomie am Markt. Jetzt dürfte es nicht mehr allzu lange dauern: „Andre‘s Auszeit“ ist so gut wie startklar.

Drensteinfurt - Die modern und gemütlich gestalteten Räume im Café, Bistro und Restaurant in der guten Stube der Stadt am Marktplatz wirken einladend, hell und vielversprechend. Innen gibt es Platz für 80 Gäste und außen für 40. Die Betreiber Frank Raulf und Andre Krawczyk betreiben mit „Andre‘s Restaurant“ und „Andre‘s Dinner“ bereits in zwei beliebte Restaurants in der Nachbarstadt Hamm.
Wer als Alteingesessener zum ersten Mal „Andre‘s Auszeit“ betritt und noch die ehemalige Bäckerei Becker im Sinn hat, mag die Veränderung kaum fassen können: Jeder Raum ist modernisiert, hell und freundlich und strahlt bis in den letzten Winkel den guten Geschmack von Namensgeber Andre Krawczyk aus, der – und da sind die Fronten beim Pächter-Ehepaar geklärt – unter anderem für die Dekoration zuständig ist.

„Hohe Qualitätsansprüche“

„Ich brate die Schnitzel, Andre als gelernter Restaurantfachmann macht die Deko und den Gastrobereich“, sagt Fank Raulf, der als gelernter Koch, Konditor und Bäcker umfangreiche Erfahrung mitbringt. Er steht aber nicht nur in der Küche, sondern ist auch für die Kalkulation und Wirtschaftlichkeit zuständig. Die beiden Gastronomen haben eine Philosophie: „Wir stellen hohe Qualitätsansprüche und wollen zufriedene Gäste“, so Krawczyk. Und sein Partner fügt hinzu: „Unser Essen ist so, wie wir es gerne selbst essen würden.“ Also frisch, gesund und selbst zubereitet. „Tiefkühlkost oder Essen aus der Tüte gibt es nicht. Brötchen und Brot kaufen wir selbstverständlich beim Bäcker.“

Bei der Einrichtung hat sich Krawczyk an das Wasser des Springbrunnens vor der Tür orientiert. Die Farben Blau und Türkis dominieren. Die in warmem Blau angestrahlte Gläserpyramide hinter der Theke ist ein Hingucker, selbst die Bilder an den Wänden wurden von einer Freundin farblich passend gemalt. „Wir setzen viel auf Licht – dezent und gemütlich, aber hell genug, um die Speisekarte lesen zu können“, erklärt der 42-Jährige. Auf der Speisekarte werden kleine und normale Gerichte stehen. „Wir bieten gute, bodenständige, ehrliche Küche.“ Es beginnt mit einem Frühstück, Mittagstisch mit Kaffee und Kuchen, und abends Restaurant-Bistro, aber ohne Zwang, etwas Essen zu müssen. Auch ein Wein mit Antipasti sei lecker.

Genehmigung auf Nutzungsänderung fehlt

Wann „Andre‘s Auszeit“ endlich öffnet, liegt nicht in den Händen des Betreibers. „Es fehlt die Genehmigung der Nutzungsänderung des Kreises zum Café, Bistro und Restaurant“, sagt Raulf: „Die Stadt selbst hat uns immer unterstützt“, sagt er dankbar. Die ursprüngliche Genehmigung galt für ein Café. Außerdem fehlt noch ein Teil in der Küche, das Corona-bedingt noch nicht geliefert werden konnte. Schon jetzt sei das Auftragsbuch gut gefüllt. „Drei Taufen, Stammtische, private Feiern und Weihnachtsfeiern sind bereits eingetragen“, informiert Krawczyk. Selbst das Essen für den Weihnachtsmarkt steht schon fest: Es wird Grünkohl mit Speck geben. Vor der Eröffnung soll es einen inoffiziellen Abend für geladene Gäste und einen Tag später einen „offenen Tag“ für alle Interessierten geben, um die Räumlichkeiten, die Speisekarte und das Team kennenzulernen.

Bei Raulf und Krawczyk hat das Team einen hohen Stellenwert. Jedes der drei Lokale hat einen eigenen Betriebsleiter. Etliche junge Leute hätten sich in Stewwert bereits für den Service beworben, doch die beiden suchen noch einen Koch und Beikoch. Nicht nur als Gastwirte, sondern auch als Arbeitgeber und sogar Ausbildungsbetrieb ist das Pächter-Paar eine große Bereicherung für Drensteinfurt. Die beiden Vorsitzenden der Marga-Kamphus-Stiftung, Elke Willecke und Dr. Birgit Salomon, sind froh über die neuen Pächter: „Wir sind richtig glücklich“, sagt Salomon: „Das passt auch menschlich, zwischen uns hat sich bereits eine Freundschaft entwickelt.“

„Nägel mit Köpfen“ gemacht

Dass die beiden erfahrenen Gastronomen nach Drensteinfurt gekommen sind, ist zwei Zufällen zu verdanken: Anfang Mai – nur einen Tag, bevor der ursprünglich vorgesehene Pächter plötzlich vom Vertrag abgesprungen war – hatte Salomon ein Gespräch mit Heike Kettner vom Verein Sonnenstrahl, die ihr die beiden Hammer Gastronomen empfahl. Daraufhin habe sie gleich „Nägel mit Köpfen“ gemacht. Raulf und Krawczy hatten von der Gastronomie-Situation in Stewwert kurz zuvor bei einem Besuch in der Augenarztpraxis Dr. Dierse erfahren. „Ich wollte nach der Behandlung anschließend einen Cappuccino trinken gehen und erfuhr von Dr. Dierse, dass das hier in Drensteinfurt nicht möglich ist“, berichtet Raulf.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare