Drensteinfurter Bevölkerung wächst und altert

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Drensteinfurt – Drensteinfurt wächst und wächst. Die Einwohnerzahl der Wersestadt wird bis zum Jahr 2040 auf 16.576 angestiegen sein.

Das geht aus einer aktuellen Modellrechnung zur Bevölkerungsentwicklung in den Städten und Gemeinden des Landes hervor, die jetzt vom Statistischen Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) vorgelegt worden ist. Für Drensteinfurt wird ein Anstieg um 6,7 Prozent gegenüber 2018 prognostiziert. Das sind mehr als 1000 zusätzliche Einwohner gegenüber der jüngsten Zahl von 15.532 aus dem vergangenen Jahr. Wann genau die 16.000er-Grenze überschritten wird, lässt sich nicht genau sagen, irgendwann zwischen 2025 und 2030 wird die magische Zahl erreicht.

Wadersloh als Schlusslicht

Für den gesamten Kreis Warendorf wird bis 2040 ein leichter Bevölkerungsrückgang um 2,7 Prozent prognostoziert. Die Tendenz ist überdeutlich: Die fünf Städte in unmittelbarer Nähe zu Münster (Ostbevern, Telgte, Everswinkel, Sendenhorst und Drensteinfurt) profitieren vom Einwohnerwachstum des Oberzentrums. Kann doch Münster mit einem Plus von 13,9 Prozent rechnen (Platz drei unter den kreisfreien Städten). Alle anderen Kommunen im Kreis müssen mit zum Teil drastischen Rückgängen rechnen. Wadersloh als Schlusslicht wird 2040 17,1 Prozent weniger Einwohner als 2018 haben.

Zahlen resultieren aus Zuzügen

Die steigenden Einwohnerzahlen in Drensteinfurt resultieren aus Zuzügen, die Geburtenzahlen gehen deutlich zurück, so die Statistiker: Waren es 2018 noch 456 Kinder im Alter zwischen null und drei Jahren, so werden für 2040 gerade einmal 345 Kinder in dem Alter prognostoziert –ein Rückgang um 24,3 Prozent. Dafür steigt die Zahl der Senioren massiv an. Die Gruppe der 65- bis 80-Jährigen wird bis 2040 um 83,7 Prozent ansteigen – von 2034 auf 3736, so IT.NRW. Noch deutlicher ist der Anstieg der Senioren der über 80-Jährigen: Waren es 2018 noch 829, so wird die Zahl bis 2040 auf 1877 angestiegen sein – ein Zuwachs um 126,4 Prozent.

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