Pläne für „Hoppeditz“

Baugenehmigung für Sport-Kita liegt vor - Das ist der weitere Zeitplan

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Die Planungen für die Sport-Kita „Hoppeditz“ hatte Architekt Wolfgang Döring nach Diskussionen in den politischen Gremien noch einmal komplett überarbeitet. Die Haupterschließung erfolgt nun von Norden aus.

Noch sind die Kinder der Sport-Kita „Hoppeditz“ an der Hoflinde untergebracht, doch bald wird es mit dem Bau der Kindertagesstätte, die von der Ameker Elterninitiative St. Georg und Fortuna betriebenen wird, konkret.

Walstedde – Die Baugenehmigung liegt seit letzter Woche schriftlich vor. Träger und Kindergartenleitung sind hoch zufrieden, denn auch wenn die vorübergehenden Räumlichkeiten in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft funktionieren, bleibt es eine provisorische Lösung.

Dass es jetzt zügig weiter gehen wird, ist der Stadt zu verdanken. „Wir haben parallel die Ausschreibung für die Rohbauarbeiten bereits anlaufen lassen“, bestätigt Bauamtsleiter Christoph Britten auf Anfrage. Auch wenn noch kein Auftrag erteilt sei, habe man einen zuverlässigen Bauunternehmer bereits ins Auge gefasst. Nach endgültiger Prüfung der Angebote, hoffe er, dass bereits Ende Juni die ersten Baumaßnahmen beginnen.

Fundament und Mauern bis zum Dach sollen dann bis Ende Oktober abgeschlossen sein. „Dann steht im Prinzip das halbe Gebäude“, führt er aus. Auch die Ausschreibung für die Innenarbeiten wurden bereits getätigt. Damit sei die Eröffnung der Kita im April 2021 realistisch, stellt Britten in Aussicht.

Die Kosten für die Rohbauarbeiten liegen bei 1,3 Millionen Euro, damit habe man einen guten Teil der Gesamtbausumme in Höhe von 2,4 Millionen Euro vergeben.

Schon Platz für vierte Gruppe

Drei Gruppen sind für den Kindergarten geplant, der Rohbau wird aber direkt mit Platz für eine vierte Gruppe gebaut werden. „Wir haben jetzt bei der Kita Blumenstraße gesehen, wie schnell eine vierte Gruppe benötigt werden kann“, teilt der Bauamtsleiter mit. Durch die Vorbereitung auf eine mögliche weitere Gruppe spare man sich Arbeiten für Fassadengestaltung, Anschlüsse an Fundament und Dachkonstruktion. Aktuell gehe man aber nicht von einem erhöhten Bedarf aus.

Zu Verzögerungen beim Bau der neuen Kita war es aufgrund einer politischen Debatte im Vorfeld gekommen, in deren Folge Architekt Wolfgang Döring seine Planung noch einmal komplett überarbeitet hatte. Am Ende verschob er die Einrichtung um 20 Meter nach Norden und drehte sie um 90 Grad. Die Haupterschließung erfolgt von Osten aus und die Anlieferung an die Küche von Norden. 900 Quadratmeter des 3 000 Quadratmeter Grundstückes von dem ein Teil zum bisherigen Bolzplatz gehört, benötigen die Gebäude.

Parkplätze werden im Osten für Kurzzeitparker installiert. Der Schulparkplatz wird Anfahrtszone und Wendehammer für den Busverkehr. Auf der Wiese am Schützenplatz entstehen Parkplätze für Lehrer und Besucher.

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