Bekommt die Innenstadt doch eine Drogerie?

Bauauschuss, Drensteinfurt, Rossmann
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Rund 80 Zuhörer verfolgten am Montag die Diskussion über die geplante Rossmann-Ansiedlung im Bauausschuss.

DRENSTEINFURT - Wo sich der zukünftige Rossmann-Markt in Drensteinfurt ansiedeln kann, wird sich erst frühestens im Juni entscheiden. Am Montag beschloss der Bauausschuss mit den Stimmen aus der CDU und SPD, das Areal an der Breemühle überplanen zu lassen und einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen.

Gleichzeitig setzten CDU und Grüne durch, dass die Zurückstellung der Bereiche Bahnhof und Kleiststraße nicht aufgehoben wird. Dort kann bis August nicht gebaut werden.

Eine Entscheidung, die Thomas Volkmar, Vorsitzender der IG Werbung für Drensteinfurt, nur begrüßte. So hätten er und seine Mitstreiter im Vorstand Zeit gewonnen, Gespräche mit einem Investor für eine Drogeriemarktansiedlung in der Innenstadt zu führen. Bürgermeiser Paul Berlage hat das in der Sitzung angedeutet und Volkmar später gegenüber dem Westfälischen Anzeiger bestätigt. Es habe erste, vielversprechende Gespräche mit einem Investor für die Innenstadt gegeben, so Volkmar. Nun könnten diese intensiviert werden.

Mit der Entscheidung für einen Bebauungsplan an der Breemühle wird auch gleichzeitig das Einzelhandels- und Zentrenkonzept fortgeschrieben, wobei dieses Gutachten einen besonderen Blick auf die Innenstadt werfen soll. Nicht in die Planung soll indes die Fläche am Feuerwehrstandort eingehen. Bis zum Juni soll nun eine Arbeitsgruppe an dem Standort Breemühle arbeiten, an dem ein Investor komplett neu bauen möchte.

Bevor es zur Abstimmung kam, hatten am Montag die drei Investoren Gelegenheit, ihre Pläne für die Breemühle, den Bahnhofsbereich und die Kleiststraße vorzustellen. Schwere Geschütze fuhr dabei Ute Volkmar auf, die dem Bürgermeister vorwarf, gegen das Projekt Kleiststraße zu sein, nach Gutsherrenmanier zu agieren und den Rat wissentlich hintergangen zu haben. - war

Ein ausführlicher Bericht folgt.

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