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Ausgerechnet am Schützenfest-Wochenende: Alltagsmensch zerstört, 1000 Euro ausgelobt

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Von: Matthias Kleineidam

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Oberkörper und Kopf sind vom Rest des Alltagsmenschen abgetrennt.
Oberkörper und Kopf sind vom Rest des Alltagsmenschen abgetrennt. © Bürgerschützenverein

Ausgerechnet während die Junggesellen ihr erstes Schützenfest seit drei Jahren feiern, ist einer der sogenannten Alltagsmenschen des Bürgerschützenvereins St. Johannes Drensteinfurt auf dem Marktplatz zerstört worden – mutmaßlich mutwillig.  

Drensteinfurt – Beim stehenden Schützen ist der Oberkörper an der Stelle, wo die schwarze Uniform endet, abgetrennt worden. Außerdem ist der Kopf der Betonskulptur, die erst Anfang Mai aufgestellt wurde, abgetrennt. Die Tat müsse in der Nacht von Freitag auf Samstag, 12./13. August, in der Zeit von 0.15 bis 1.45 Uhr passiert sein, schreiben die Bürgerschützen bei Facebook.

Erst Ende Juni war der sitzende Schütze beschädigt worden. Bei ihm war der rechte Fuß abgebrochen.

Die Tat ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag passiert.
Die Tat ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag passiert. © Bürgerschützenverein Drensteinfurt

Die Bürgerschützen ärgern sich dermaßen über die Zerstörung des Alltagsmenschen, dass sie für die Aufklärung des Falls einen hohen Geldbetrag ausloben. „1000 Euro gibt es für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen“, sagt der 1. Vorsitzende des Bürgerschützenvereins Drensteinfurt, Hermann Weber.

Der Verein erbittet Hinweise per E-Mail an bsv1593drensteinfurt@gmail.com. Zeugen können sich natürlich auch an die Polizei in Ahlen wenden. Die ist unter Telefon 02382/965-0 und per E-Mail an poststelle.warendorf@polizei.nrw.de zu erreichen.

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