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Renntag im Erlfeld am Sonntag wird "einzigartiges Volksfest"

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Sie freuen sich auf den Renntag im Erlfed (von links): Detlef Orth, Heinz Kuhlmann, Jochen Holzschuh,, Roland Klein, Paul Fels, Dennis Gebauer und Klaus Storck.

Drensteinfurt – Schönes Wetter kann der Rennverein Drensteinfurt für Sonntag nicht garantieren, dafür verspricht der Vorsitzende Klaus Storck „ein einzigartiges Volksfest und einen Renntag der Stars“.

Freuen dürfen sich die Stewwerter und die Gäste aus dem nahen und fernen Umland auf 13 spannende Rennen, tolle Pferde, bekannte Jockeys und ein Rundum-Programm. „Es ist für Sonntag angerichtet“, verkündete Storck auf der Pressekonferenz im Vorfeld. Hoch lobte er das Engagement der Helfer im Vorfeld des Renntages und am Tag selber. „Wir erfahren großen Zuspruch“, so der Vorsitzende, das sei „aller Ehren wert“.

Bereits am Mittwoch seien sieben Pferde mit ihren Besitzern in Drensteinfurt eingetroffen, um die Rennbahn in Augenschein zu nehmen, unter ihnen mit Jochen Holzschuh, dem bisherigen unangefochtenen Sieger des Fahrercups, ein alter Bekannter.

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Starterausgabe absolutes Vergnügen

„Die Starterausgabe war ein absolutes Vergnügen“, erklärte Detlef Orth, sportlicher Leiter. Eigentlich wollte man nur zwölf Rennen besetzen, aber aufgrund der vielen Nennungen werden am Sonntag 13 Rennen mit 128 Startern stattfinden. „Wir wollten allen Besitzern die Möglichkeit geben an den Start zu gehen.“ Leider musste man zehn Pferden einen zweiten Start am Sonntag verwehren.

Auch Orth sprach von einem Renntag der Stars mit Gästen aus Berlin wie Wolfgang Prange und Manfred Zwiener. Zum ersten Mal dabei ist der Erfolgsfahrer Rob de Vlieger aus den Niederlanden, der noch nie auf einer deutschen Bahn gestartet ist.

Keine Probleme gab es, das Gästefahren zu besetzen. Neun Fahrer werden um den Sieg kämpfen. Orth, der in den vergangenen Jahren gerne mitgestartet ist, wird jedoch nicht dabei sein. „Ich habe schlicht und ergreifend kein Pferd“, gab er schmunzelnd zu.

So schick waren die Hüte (und ihre Trägerinnen) beim Renntag

Pferd Garry als Geheimtipp

Nicht nur gute Fahrer sind am Sonntag zu sehen, sondern auch hochgeschätzte Pferde. Eins davon ist das Pferd Garry mit der Dauerchampioness Ronja Walter. 65 Rennen hat das Pferd gewonnen, darunter auch den Weltmeister-Titel. Und: Garry siegte 57 Mal beim Trabreiten. „Das hat kein Pferd weltweit vor ihm geschafft“, so Orth. Garry ist auch der Geheimtipp des sportlichen Leiters: „Start Nummer 11 sollte man sich merken.“

Ein weiterer Favorit sei Glenn Ord Superb, „ein Superpferd“, das über 330.000 Euro in seiner Laufbahn verdient habe und in Norwegen 2015 das norwegische Derby gewonnen hat.

Aus dem Stall Drensteinfurt tritt die Stute Gaja mit dem Jockey Jochen Holzschuh an, die in Berlin den vierten Platz erzielt hat.

Ein Versuch war es, ein Rennen mit französischen Pferden aufzustellen. „Selbst das war kein Problem“, versicherte Orth. Wieder stattfinden wird der mit 1000 Euro dotierte Fahrer-Cup. Hier muss Jochen Holzschuh seinen Titel verteidigen.

Renntag 2018 im Erlfeld (Teil 1)

Änderungen bei Sieg- und Platzwette

Garantieauszahlungen für die Siegerwetten gibt es für einige Rennen, denn wenn der Umsatz nicht erreicht wird, füllt der Rennverein den Pott auf. In der Siegwette sind das 1500 Euro in der Zweierwette 2000 Euro und dreimal in der Dreierwette 3500 Euro. Rennpreise in Höhe von 35.000 Euro warten auf die Sieger, nach langer Zeit wird es wieder ein mit 5000 Euro dotiertes Rennen geben.

Änderungen gibt es bei der Sieg- und Platzwette. Hier beträgt der Einsatz nicht ein Euro, wie in den vergangenen Jahren, sondern zwei Euro. Die Sieg- und Platzwetten können am Sonntag an den Kassen angesagt werden, ein Schein muss dafür nicht ausgestellt werden. „Das macht alles viel einfacher“, so Orth. Trotzdem bittet er die Wettbegeisterten, rechtzeitig zu den Kassen zu gehen.

Renntag 2018 im Erlfeld (Teil 2)

Tausende Besucher erwartet

Bei der Tombola gibt es zahlreiche Preise. Erster Preis ist ein Reisegutschein in Höhe von 1000 Euro, weitere Preise sind zwei iPads und Stewwerter Taler.

„Drensteinfurt bringt das Münsterland zum Traben“, stellt Roland Klein, Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost, dem größten Sponsor des Renntags, fest. Selbst bei schlechtem Wetter werden tausende Besucher erwartet. Hoch lobte er das Engagement des Vereins während des ganzen Jahres für den einen einzigen öffentlichen Tag im Jahr.

„Wir haben hier ein einzigartiges Volksfest“, sagt Storck. Dazu gehöre der Kuchenstand, „die Nummer eins auf deutschen Rennbahnen“. Das Team um Maria Schmand verkauft die 130 leckeren Torten für den guten Zweck. Nicht zu vergessen der Hutwettbewerb für Damen und Kinder, der dem Stewwerter Renntag einen Hauch von Escort verleiht. Wie immer wird der Hutwettbewerb organisiert von Edeltraud Schulze Forsthövel und Irmgard Dohm. Für die Kinder bietet Susanne Fögeling in ihrem Kinderparadies Kinderschminken und kleine Spiele an.

Zeitplan und Preise:

Der Renntag beginnt am Sonntag, 18. August, um 11 Uhr im Sportpark am Erlfeld mit dem Frühschoppen. Die ersten Rennen starten um 14 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 7 Euro, ein Los ist im Preis enthalten. Kinder bezahlen 3 Euro, ein Los ist darin allerdings nicht enthalten.

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