Ausbau der L851 beginnt schon im Jahr 2021

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Der zweite Bauabschnitt zum Ausbau der L851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst wird wohl schneller realisiert werden können als zuvor angenommen.

Drensteinfurt – Der Ausbau wurde in das Landesstraßenbauprogramm 2020 aufgenommen. Voraussichtlich Ende des kommenden Jahres soll mit vorbereitenden Arbeiten begonnen werden, der eigentliche Ausbau beginnt dann im Jahr 2021. Ursprünglich war mit dem Jahr 2023 als Baubeginn spekuliert worden.

Erst WLE-Stecke, dann L851

Bevor Straßen NRW allerdings mit den Arbeiten an der Landesstraße 851 beginnt, müssen erst Arbeiten an der WLE-Strecke in Albersloh abgeschlossen sein. Danach sei die Verbindung zwischen Wolbeck und Sendenhorst an der Reihe, so Projektleiter Peter Holz von Straßen NRW. „Danach beginnen wir an der L851“, so Holz.

Erster Bauabschnitt 2018 beendet

Im vergangenen Jahr wurde der erste Bauabschnitt beendet. Von Drensteinfurt bis zur Gaststätte Peters wurde die kurvenreiche und unfallträchtige Strecke begradigt und ein Radfahrweg gebaut. Die neue Straße hat eine Fahrbahnbreite von 7,50 Metern, einen Trennstreifen von 1,75 Metern und einen 2,50 Meter breiten kombinierten Geh- und Radweg, der überwiegend parallel zur Ausbaustrecke auf der östlichen Seite läuft. In diesem Stil soll auch der zweite Bauabschnitt fortgeführt werden. Rund 5,3 Millionen Euro wird der Ausbau kosten.

Ausbau ein Wunsch beider Kommunen

Der Ausbau der Straße ist schon seit vielen Jahren Wunsch der beiden Städte Drensteinfurt und Sendenhorst. Anfangs scheiterte das Verfahren an Grundstückseigentümern, die nicht bereit waren, ihren Grund und Boden zu veräußern. Erst nach einem Planfeststellungsverfahren wurde schließlich Baurecht geschaffen und die Arbeiten konnten beginnen.

Projektleiter Holz machte gegenüber unserer Redaktion deutlich, dass während der Bauphase im Jahr 2021 die Straße komplett gesperrt werden müsse. Über Umleitungen werde Straßen NRW rechtzeitig informieren.

Aufnahme ins Bauprogramm

Der Verkehrsausschuss im nordrhein-westfälischen Landtag stellte das Benehmen über das Landesstraßenbauprogramm 2020 her. Insgesamt steigen die Mittel für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen im Jahr 2020 um fünf Millionen auf 52 Millionen Euro an.

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